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Lokales Fans in Leipzig nehmen Abschied von Linkin-Park-Sänger
Leipzig Lokales Fans in Leipzig nehmen Abschied von Linkin-Park-Sänger
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21:31 30.07.2017
Fans trauern in Leipzig um Linkin Park-Sänger Chester Bennington.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

 Blumen, Kerzen und Bilder von Chester Bennington: Zehn Tage nach dem Tod des Linkin-Park-Sängers nahmen Fans in Leipzig Abschied von ihrem Idol. Die Anhänger des Musikers hatten das Gedenken selbst organisiert, trafen sich am Sonntagmittag auf der Leipziger Festwiese. Dort hatte die US-Band 2001 vor rund 20.000 Fans ein gigantisches Konzert gegeben.

Was die Band Linkin Park und ihr verstorbener Sänger Chester Bennington diesen Leipziger Fans bedeutete...

In den sozialen Netzwerken hatten die Fans angekündigt, auch weitere Wege auf sich zu nehmen, um am Sonntag gemeinsam Abschied nehmen zu können. Rund 150 Menschen nahmen schließlich teil. Für viele war das gemeinsame Gedenken ein bewegender Moment, mancher war den Tränen nah. Ihre Verbundenheit zeigten die Trauerfeier-Besucher, indem sie gemeinsam leise eingespielte Linkin-Park-Songs mitsangen.

Leipzig: Linkin Park-Fans gedenken auf der Festwiese dem verstorbenen Sänger Chester Bennington.

Gepostet von LVZ Leipziger Volkszeitung am Sonntag, 30. Juli 2017

Leipzig: Linkin Park-Fans gedenken auf der Festwiese dem verstorbenen Sänger Chester Bennington.

Gepostet von LVZ Leipziger Volkszeitung am Sonntag, 30. Juli 2017

Weltweit Memorials

Weltweit hat der Suizid von Bennington eine Welle von Mitgefühl ausgelöst. Wie Linkin-Park-Musiker Mike Shinoda über seinen Instagram-Account mitteilt, finden derzeit rund um den Erdball Trauerfeiern für seinen Bandkollegen statt, zahlreiche auch in Deutschland. So trafen sich am Sonntag auch in Berlin und Frankfurt Fans. Im August sind weitere Memorials von Hamburg bis München geplant.

Vor etwa 20.000 Fans spielte die US-Band Linkin Park 2011 auf der Leipziger Festwiese. Dort soll am Sonntag eine Trauerfeier für den verstorbenen Sänger Chester Bennington stattfinden. (Fotos: André kempner und Regina Katzer)

„Eine Woche. Es fühlt sich wie eine Ewigkeit an“, schreibt Shinoda über den Verlust von Bennington. Der 41-Jährige beging Selbstmord, sprach laut Medienberichten in der Vergangenheit offen über Depressionen. Die Band hat eine offizielle Kondolenzseite im Web eingerichtet und weist dort auch auf Hilfsangebote für Menschen hin, die sich in einer Lebenskrise befinden.

Die Fans legten gemeinsam Blumen nieder. Quelle: Dirk Knofe

Hilfe bei Depression

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe weist darauf hin, dass fast 90 Prozent der Suizide und Suizidversuche in Deutschland „vor dem Hintergrund einer oft nicht optimal behandelten psychischen Erkrankung, am häufigsten einer Depression“ erfolgen. Den allermeisten Menschen könne mit einer Psychotherapie oder Medikamenten geholfen werden.

Sollten Sie selbst von Suizidgedanken betroffen sein, können Sie sich an die Telefonseelsorge in Deutschland unter den Nummern (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222 oder im akuten Fall an einen Notarzt wenden.

Von Evelyn ter Vehn

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