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Lokales „Fluchtplan ins Grüne“: Google-Portal soll auch in Leipzig Weg zur Entspannung erleichtern
Leipzig Lokales „Fluchtplan ins Grüne“: Google-Portal soll auch in Leipzig Weg zur Entspannung erleichtern
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19:19 12.08.2014
Fluchtpunkt ins Grüne: Unter insgruene.withgoogle.com will Google den Leipzigern zu Entspannung verhelfen. Quelle: Screenshot LVZ
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Leipzig

Die Microsite unter „insgruene.withgoogle.com“ basiert auf den Daten der Kartenmaschine „Google Maps", die hier aber in modernerem Layout erscheinen. Nach Eintritt in den „Fluchtplan ins Grüne“ werden speziell ausgewählte Grünflächenoptionen in der nahen Umgebung angezeigt – so man die eigenen Standortdaten Preis geben will. Die Qualitäten der grünen Oasen werden mit Fotos und Texten kurz umrissen, die Entfernung beziffert und bei Missfallen weitere Parks und Co. angeboten.

Fluchtpunkte wurden von ausgewählten Bloggern und Fotografen markiert

Im Gegensatz zu „Google Maps“, wo praktisch jeder User die Kartendaten ergänzen kann, wird der „Fluchtplan ins Grüne“ nur mit Empfehlungen ausgewählter Blogger und Fotografen gespeist. „Wir haben in sozialen Netzwerken, in Blogs oder bei Instagram nach Leuten recherchiert, die uns Empfehlungen liefern können“, erklärt Astrid Schiffel von der Berliner Agentur „Heimat“, die das Google-Portal bei der Vermarktung betreut. Zudem werden auch vereinzelt Orte aus dem Google-Places-Dienst verwendet, so Schiffel.

Das soll für qualitativ hochwertige Entspannung sorgen, führt mitunter aber auch dazu, dass die Fluchtwege eher lang und die erwähnten Grünflächen rar sind. „In vielen Städten gibt es ausreichend Empfehlungen, in manchen haben wir einfach nicht so viele Blogger gefunden“, sagte Schiffel. Dazu gehört offenbar auch Leipzig. Mit Standpunkt in der Leipziger Innenstadt werden hier nur drei nahe Optionen als sehenswert vorgeschlagen: der Wildpark, Teile des Südfriedhofs und der Tempel im Abtnaundorfer Park.

Bisher keine Erweiterungen geplant

Dass sich dieses Manko in naher Zukunft ändert, glaubt Schiffel nicht. Die Recherche sei vorerst abgeschlossen, Bewerbungen werden nicht angenommen. Es gebe aber zumindest Überlegungen, künftig noch mehr Daten aus anderen Google-Portalen auch beim „Fluchtplan ins Grüne“ zu übernehmen.

Wer bis dahin alternative Erholungsorte und Geheimtipps in Leipzig sucht, mag vielleicht auch auf unserem Facebook-Portal fündig werden. Wir haben hier die User gefragt, welche grünen Lieblingsorte sie in der Messestadt empfehlen können: www.facebook.com/lvzonline

Fluchtpunkt ins Grüne: insgruene.withgoogle.com

Matthias Puppe

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