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Forschungspreise der Humboldt-Stiftung im Leipziger Gewandhaus verliehen

Wissenschaftlerehrung Forschungspreise der Humboldt-Stiftung im Leipziger Gewandhaus verliehen

Elf renommierte Wissenschaftler sind am Dienstagabend im Leipziger Gewandhaus mit den Anneliese-Maier-Forschungspreisen geehrt worden. Sie sind mit je 250 000 Euro dotiert. Unter den Preisträgern ist auch der US-Philosoph Robert Brandom, der nun Gastprofessor der hiesigen Uni wird.

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Ort der Preisverleihung: Das Leipziger Gewandhaus.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Bei einem Festakt im Gewandhaus sind am Dienstagabend elf herausragende Wissenschaftler mit den Anneliese-Maier-Forschungspreisen geehrt worden. Sie sind mit jeweils 250 000 Euro dotiert. Mit dem Geld werden die Kooperationen internationaler Geistes- und Sozialwissenschaftler gefördert. Vollzogen wurden die Ehrungen von der Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium Cornelia Quennet-Thielen und dem Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz.

Zu den Preisträgern gehört auch der US-Amerikaner Robert Brandom, der dank der finanziellen Zuwendung eine Gastprofessur an der Leipziger Universität übernimmt. Bis zu fünf Jahre wird sein Forschungsaufenhalt an der Alma mater dauern. Der Gelehrte ist Professor an der University of Pittsburgh, gilt weltweit als einer der wichtigsten und meistdiskutieren Philiosphen und wird in Leipzig nicht nur mit Uni-Philosophieprofessor Primin Stekeler-Weithofer eng zusammen arbeiten. Geplant ist auch eine Kooperation mit dem Entwicklungspsychologen Professor Michael Tomasello vom hiesigen Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Brandom ist wissenschaftlich jenen Regeln auf der Spur, nach denen das menschliche Handeln und die Sprache funktionieren. Vor allem geht der 65-Jährige der Frage nach wie die Bedeutung von Sprache aus ihrem Gebrauch heraus entsteht. Während seines Aufenthaltes in Leipzig will er auch die Vernetzung der zeitgenössichen deutschen und amerikansichen Philosophie stärken.

Die gestrige Feierstunde war teil eines viertägigen Symposiums an dem neben den Preisträgern und ihren Kooperationspartnern 150 weitere Wissenschaftler aus dem In- und Ausland teilnehmen.

Bei einem Festakt im Gewandhaus sind gestern Abend elf herausragende Wissenschaftler mit den Anneliese-Maier-Forschungspreisen geehrt worden. Sie sind mit jeweils 250 000 Euro dotiert. Mit dem Geld werden die Kooperationen internationaler Geistes- und Sozialwissenschaftler gefördert. Vollzogen wurden die Ehrungen von der Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium Cornelia Quennet-Thielen und dem Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz.

Zu den Preisträgern gehört auch der US-Amerikaner Robert Brandom, der dank der finanziellen Zuwendung eine Gastprofessur an der Leipziger Universität übernimmt. Bis zu fünf Jahre wird sein Forschungsaufenhalt an der Alma mater dauern. Der Gelehrte ist Professor an der University of Pittsburgh, gilt weltweit als einer der wichtigsten und meistdiskutieren Philosophen und wird in Leipzig nicht nur mit Uni-Philosophieprofessor Primin Stekeler-Weithofer eng zusammen arbeiten. Geplant ist auch eine Kooperation mit dem Entwicklungspsychologen Professor Michael Tomasello vom hiesigen Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

Brandom ist jenen Regeln auf der Spur, nach denen das menschliche Handeln und die Sprache funktionieren. Vor allem geht der 65-Jährige der Frage nach, wie die Bedeutung von Sprache aus ihrem Gebrauch heraus entsteht. Während seines Aufenthaltes in Leipzig will er auch die Vernetzung der zeitgenössichen deutschen und amerikanischen Philosophie stärken.

Die gestrige Feierstunde war Teil eines viertägigen Symposiums, an dem neben den Preisträgern 150 weitere Gelehrte aus dem In- und Ausland teilnehmen. Zu den jetzt Geehrten zählen neben Brandom der Althistoriker Hans Beck (Kanada), der griechische Historiker Angelos Chaniotis, der britische Friedensforscher Kristian Gleditsch, der US-Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger und die englische Literaturwissenschaftlerin Susan Irvine. Den Preis erhielten ebenso die Religionswissenschaftlerin Pamela Klassen (Kanada), der US-Literaturwissenschaftler Nikilaus Lagier, der US-Hirnforscher Mark Turner, der britische Wissenschaftshistoriker Paul Weindling sowie der belgische Ägyptologe Jean Winand.

 

 

Von Mario Beck

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