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Lokales Freiheits- und Einheitsdenkmal - Bürgerinitiative will Wettbewerb abbrechen
Leipzig Lokales Freiheits- und Einheitsdenkmal - Bürgerinitiative will Wettbewerb abbrechen
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23:59 17.02.2014
Entwurf: "Keine Gewalt - Herbstgarten" Quelle: PR .

Seit der jüngsten Verhandlung am Oberlandesgericht hätten sich immer mehr Leipziger wie auch Ortsfremde bestürzt bei ihnen gemeldet, erklärte Neumann gestern gegenüber der LVZ. "Wir wollen einen neuen Weg für ein würdiges Denkmal am richtigen Ort öffnen."

In dem Brief heißt es unter anderem: "In einem Wettbewerb wurden drei Siegerentwürfe prämiert. Seitdem reißt die berechtigte Kritik an Verfahren, Standort und Qualität der Entwürfe nicht mehr ab. Das Projekt teilt die Menschen, anstatt sie zu einen." Alle drei Sieger-Entwürfe erschöpften sich in "wenig Aufmerksamkeit erzeugenden Freiflächengestaltungen, die der Aufgabenstellung eines würdevollen Gedenkens in keiner Weise gerecht werden". Dies liege an einer Ausschreibung mit dem "Grundfehler, dass die große Kriegsbrache Wilhelm-Leuschner-Platz mit Hilfe des Denkmals gestaltet werden soll. Dieser Ort hat aber keinen Bezug zu den Ereignissen vom Herbst 1989." Hinzu komme ein "peinlicher" Vergaberechtsstreit zwischen der Stadt und beteiligten Architekten. Vor allem aber werde den Akteuren der friedlichen Revolution sowie den Einwohnern die Mitsprache verwehrt: "Und das bei einem Denkmal für den Freiheitskampf der Bürger!"

Der ganze Brief steht im Internet: www.einheitsdenkmal-leipzig.de. Unterstützer sollen sich per Mail melden: der-optimist@gmx.de.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.02.2014

Jens Rometsch

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