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Friedlicher Protest gegen NPD-Demo in Leipzig-Schönefeld: Mindestens 300 Unterstützer

Friedlicher Protest gegen NPD-Demo in Leipzig-Schönefeld: Mindestens 300 Unterstützer

Der friedliche Protest gegen den am Samstag geplanten NPD-Aufmarsch gegen die Asylbwerber-Notunterkunft in Schönefeld bekommt immer mehr Unterstützer. 300 Teilnehmer erwartet die „Willkommensinitiative Schönefeld“ bei ihrer Kundgebung, teilte die Stadt Leipzig mit.

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Die ersten Flüchtlinge haben am Mittwoch (04.12.2103) ihre Notunterkunft im ehemaligen Fechner-Gymnasium in Leipzig-Schönefeld bezogen.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Am Donnerstag appellierten die Leipziger Grünen und das Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“, an der Mahnwache teilzunehmen.

Um elf Uhr beginnt die friedliche Gegen-Veranstaltung auf der Grünfläche Löbauer Straße/Ecke Bautzner Straße. Eine Stunde später startet der geplante NPD-Marsch, der laut Ordnungsamt vom Stannebeinplatz aus durchs Stadtviertel führen soll. Die Route geht über die Gorki- und Löbauerstraße, Volksgartenstraße, Permoser Straße und Poserstraße. 150 Teilnehmer werden zu dem Aufmarsch erwartet, der um 17 Uhr enden soll, teilte die Stadt mit.

An der Asylunterkunft im ehemaligen Fechner-Gymnasium sei eine Zwischenkundgebung der Neonazis geplant, so das Aktionsnetzwerk Leipzig. Dass die NPD-Anhänger, die unter dem Motto „Kinderschutz vor Asylrecht“ marschieren, überhaupt bis vor das provisorische Flüchtlingsheim laufen dürfen, überrascht Linke-Stadträtin Juliane Nagel nicht. „Das Versammlungsrecht kennt keine inhaltlichen Gründe, die das verbieten würden“, sagt sie.

Deshalb rief „Leipzig nimmt Platz“ am Donnerstag zu zivilem Ungehorsam auf. Die Leipziger könnten so verhindern, dass der NPD-Aufzug bis zur Notunterkunft gelange. „Unser Protest muss gewaltfrei sein. Das ist ganz wichtig, denn möglichst viele Menschen sollen sich dem ohne Angst anschließen können“, sagte Nagel gegenüber LVZ-Online. In der Erklärung der Grünen heißt es: „Schönefeld geht alle Leipziger an.“

Am Mittwoch waren die ersten 29 von 120 Flüchtlingen in das Fechner-Gymnasium eingezogen. Die Familien und Alleinstehenden kommen aus Mazedonien, Afghanistan, Palästina, Georgien und Syrien. Zu ihrer Ankunft hatte die Initiative „Refugees Welcome“ eine Mahnwache organisiert, der sich auch die „Willkommensinitiative Schönefeld“ angeschlossen hatte.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel steht morgen ab 8 Uhr wieder zur Verfügung.

Evelyn ter Vehn

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