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Frust nach Krawallnacht im Kiez - Connewitzer Geschäftsleute verärgert

Frust nach Krawallnacht im Kiez - Connewitzer Geschäftsleute verärgert

Knapp eine Woche nach den Krawallen von Linksautonomen in Connewitz sitzt der Frust im Kiez tief. "Diese Leute gefährden Arbeitsplätze", schimpft etwa Stefan Pohl (Name auf Wunsch geändert).

Leipzig. 5000 Euro Schaden haben Randalierer allein in seinem Sicherheitsfachgeschäft am Connewitzer Kreuz angerichtet. "Sechs Schaufenster sind zerstört", sagt er. "Es hat uns sechs Stunden am Wochenende gekostet, aufzuräumen und die Schäden zu beseitigen." Und was noch schlimmer sei: Wenn die Versicherung nicht zahlt und er den Schaden selbst tragen muss, "geht das zu Lasten meiner Mitarbeiter", so Pohl. "Wir haben plus minus Null, da gibt es keinen Spielraum."

So wie Pohl geht es einigen in Connewitz, nachdem sich mehr als 200 Linksextreme in der Nacht zum Sonnabend zu einer so genannten Solidemo versammelt hatten. Offizieller Anlass für die Randale war, wie berichtet, ein Berliner Gerichtsurteil: Am Freitag waren drei Angehörige der Militanten Gruppe zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Linksextremisten sollen im Jahr 2007 Brandsätze unter Armeeautos gelegt haben.

Die Bilanz der Krawallnacht ist noch immer unvollständig, so Polizeisprecher Uwe Voigt am Donnerstag. "Gut möglich, dass Anzeigen von Geschädigten noch auf dem Postweg sind." Zwölf Scheiben und zwei Türen gingen etwa bei der AOK in der Kochstraße zu Bruch. "Wir mussten erstmal Notverglasung veranlassen", so Pressesprecherin Ute-Barbara Friedrich. Gleichermaßen attackiert wurden ein Bäcker in der Bornaischen Straße, der benachbarte Einkaufsmarkt, Geschäfte in der Wiedebach-Passage, das Bürgeramt der Stadtverwaltung, die Sparkasse in der Kantstraße, die Bushaltestelle in der Herderstraße. "In der Wolfgang-Heinze-Straße wurden mehrere Abfallcontainer in Brand gesetzt", so Voigt, "der Schaden wird 10.000 Euro übersteigen."

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Leipziger Volkszeitung vom Freitag (23. Oktober) oder im E-Paper bei LVZ-Online.

Frank Döring

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