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Lokales Für die „historische Pracht“: Bund gibt 200.000 Euro für Sanierung des Hôtel de Pologne
Leipzig Lokales Für die „historische Pracht“: Bund gibt 200.000 Euro für Sanierung des Hôtel de Pologne
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22:53 07.07.2011
Im Hôtel de Pologne kehrt alte Pracht zurück Quelle: André Kempner
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Leipzig

Für 2011 stehen deutschlandweit 27 Millionen Euro bereit, von denen insgesamt 876.000 Euro dem Freistaat zugute kommen.

Mit der Finanzspritze sei ein „weiterer wichtiger Schritt zur Revitalisierung der ehemals feinsten Adresse der Messestadt“ erfolgt, erklärte der Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) am Donnerstag. Die Mittel bedeuteten einen wichtigen Schritt, um das Gebäude in der Hainstraße „in seiner historischen Pracht wieder entstehen zu lassen“.

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Nachdem die Räume im Oktober 2008 während der Designers’ Open schon einmal kurz der Öffentlichkeit präsentiert worden waren, begann bald darauf die aufwendige denkmalpflegerische Untersuchung des einstmals noblen Hotels, in dem schon ein polnischer König nächtigte – daher der Name.

Das Hôtel de Pologne entstand 1847/48 auf den Grundmauern dreier Gasthäuser, in denen schon Luther, Melanchton und der namensgebende polnische König Stanislaw I. Leszynski übernachteten. Als ehedem größtes Leipziger Hotel wurde es 1890 durch den bedeutenden Architekten Arwed Rossbach (Universitätsbibliothek) im Stil der florentinischen Renaissance umgebaut.

Die drei neobarock gestalteten Festsäle, deren Pracht 1953 hinter dicken Farbschichten verschwand, tragen die Handschrift des Architekten Ludwig Heim (Berliner Grand-Hotel Bellevue und Palast-Hotel am Potsdamer Platz).

Christiane Lösch/Jens Rometsch

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