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Lokales Gaskonzern VNG steigt bei Plagwitzer Technik-Startup ein
Leipzig Lokales Gaskonzern VNG steigt bei Plagwitzer Technik-Startup ein
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10:43 03.04.2018
Verbundnetz Gas AG VNG in der Braunstraße in Leipzig steigt bei Plagwitzer Technik-Startup ein (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Seit 2014 bastelt das Leipziger Startup Rhebo an seiner Technik, die Industrieanlagen vor Hacker-Angriffen schützt. Jetzt holt sich das Unternehmen zwei namhafte Geldgeber neu an Bord: Verbundnetz Gas (VNG) aus Leipzig und die Stahlholding Saar (SHS) aus dem Saarland. Die Technologiebeteiligungsfonds beider Firmen steigen bei Rhebo ein, stecken zusammen mit den bestehenden Investoren E-Capital und dem Technologiegründerfonds Sachsen mehr als eine Millionen Euro in die Firma.

Das Gros der Investition stemmen dabei die beiden Neuinvestoren VNG und SHS. E-Capital und dem Technologiegründerfonds hatten schon 2016 in einer ersten Finanzierungsrunde 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen gesteckt.

„Auch in der Gaswirtschaft müssen Gasförderanlagen, Gasspeicher, Fernleitungsnetze sowie die Gasverteilernetze vor Angriffen sicher sein“, begründete VNG-Innovation-Chef Andreas Franke den Einstieg des Gasriesen. Auch in der Stahlindustrie spiele „das Thema Cybersecurity zunehmend eine wichtige Rolle“, sagte der scheidende SHS-Chef Michael Müller (63).

Der Einstieg in Sachsen dürfte auch seinem Nachfolger gefallen: Am 1. September übergibt er die SHS-Führung an Tim Hartmann. Der lebt bisher in Leipzig und ist Chef des Ost-Versorgers EnviaM in Chemnitz.

Mit dem frischen Kapital will Rhebo-Chef Klaus Mochalski nun „das gesunde Wachstum der letzten Jahre steigern“. Zusammen mit Martin Menschner und Frank Stummer hatte er die Rhebo 2014 aufgebaut. Inzwischen hat Firma, die ihren Sitz in Plagwitz direkt gegenüber der Startup-Schmiede SpinLab hat, knapp 20 Mitarbeiter.

joh

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