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Lokales Gedenken an Gestapo-Opfer Bothe, Kästner und Co. in Leipzig-Lindenthal
Leipzig Lokales Gedenken an Gestapo-Opfer Bothe, Kästner und Co. in Leipzig-Lindenthal
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12:53 11.04.2015
Denkmal für die Opfer der Gestapo in Leipzig-Lindenthal. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
Leipzig

Zudem werden Jugendliche der Alfred-Kästner-Schule ein Gedicht vortragen.  

Am 12. April 1945 waren auf dem Lindenthaler Exerzierplatz, zu dem auch Teile des Waldes gehören, insgesamt 52 Häftlinge des Leipziger Polizeigefängnisses, darunter die Lehrerin und Historikerin Margarete Bothe, die Widerständler Alfred Kästner und Paul Küster sowie 24 sowjetische, sieben polnische, sechs tschechische, zwei französische und ein amerikanischer Gefangener von Angehörigen der geheimen Staatspolizei der Nationalsozialisten ermordet worden. Die Opfer wurden in einem Bombentrichter vergraben, in dem später auch ein Zwangsarbeiter gefunden wurde.

Seit 1954 erinnert eine Gedenkstätte an das Massaker der Nationalsozialisten. Auf drei Stelen sind hier die Namen der Ermordeten zu lesen. Kästner, Küster und Bothe wurde nach Ende des Krieges auf andere Friedhöfe überführt. Die 42 ausländischen Opfer ruhen in einer Gemeinschaftsgrabstätte.

mpu

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