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Lokales Gedenken und Mahnung in Russischer Kirche Leipzig
Leipzig Lokales Gedenken und Mahnung in Russischer Kirche Leipzig
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23:30 01.12.2014
Gedenken für die gefallen russischen Soldaten während der Völkerschlacht in der Russischen Kirche in Leipzig. Erzpriester Alexej Tomjuk bei der Zeremonie. Quelle: Kempner

Der Zar gehörte mit seinen Truppen anno 1813 zu den verbündeten Armeen im Kampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft.

Auch Alexander I. ritt weiland auf Schloss Rötha ein, wo sich für wenige Tage das Hauptquartier der Allianz befand. Zum Gedenken an die Schlacht fand bekanntlich im Oktober 2013 ein vielbeachtetes Treffen europäischer Adelshäuser statt.

Mit dabei damals Großfürst Georgi Michailowitsch von Russland, sozusagen ein Erbe des Zaren. Im einstigen russischen Kaiserhaus war man angetan von dem, was in Leipzig stattfand. Stellvertretend dafür wurden die Leipziger Stephan Seeger, Andrej Golubew, Irina Golubewa und Kai-Uwe Döhler von Großfürstin Maria von Russland mit dem Orden des russischen Kaiserhauses bedacht. Die damit Geehrten legten gestern im Auftrag der Großfürstin zur Erinnerung an die 22 000 bei der Völkerschlacht gefallenen Soldaten Kränze in der Russisch-Orthodoxen Kirche und im Völkerschlachdenkmal nieder.

Das feierliche Prozedere an Zar Alexanders Todestag wollen die Akteure als Blick zurück wie als Mahnung für heute verstanden wissen. Sie nehmen bewusst Bezug auf die aktuell so schwierigen Zeiten. Stephan Seeger verweist auf die Abschlusserklärung, die zum Ende des Fürstentreffens formuliert worden war. Es sei eine herausragende Aufgabe von Entscheidungsträgern von Politik, Wirtschaft und Medien, das gemeinsame Haus Europa in seinem Umfeld zu befrieden und in seinem Fundament zu stärken. Die Abschlusserklärung der Fürstenhäuser wurde in Bronze gegossen und an der Villa Ida, dem Sitz der Stiftungen der Sparkasse Leipzig, angebracht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.12.2014

Thomas Meyer

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