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Lokales Geflügelpest in Leipzig: Präventionsmaßnahmen werden verlängert
Leipzig Lokales Geflügelpest in Leipzig: Präventionsmaßnahmen werden verlängert
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16:52 14.03.2017
Die Sperrbezirke werden auf Schildern ausgewiesen. Quelle: dpa
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Markkleeberg

In Markkleeberg wurde am Montag erneut bei einem Wildvogel das Virus H5N8 nachgewiesen. Das Stadtgebiet Leipzig bleibt deshalb für weitere 30 Tage unter Beobachtung – inklusive sämtlicher Vorsichtsmaßnahmen wie einem Freilaufverbot für Hunde und Katzen. Die Tiere müssen nicht in der Wohnung gehalten, unter freiem Himmel jedoch zwingend an der Leine geführt werden. Das gilt auch auf den ausgewiesenen Hundewiesen. Halter sollen zudem besonders in Ufernähe darauf achten, dass kein Tierkot an den Pfoten mitgeschleppt wird. Durch die Beschränkungen sollen mögliche Übertragungen unter den Tieren vermieden werden. Darüber hinaus müssen krank oder verendet aufgefundene Wildvögel gemeldet und getestet werden.

Sperrbezirke bleiben bestehen

Auch der am 24. Februar gebildete Sperrbezirk für die Leipziger Stadtteile Zentrum, Südvorstadt, Schleußig, Plagwitz, Lindenau und Leutzsch hat vorerst bis 17. März Bestand. Hier gelten umfangreichere Vorsichtsmaßnahmen. So darf Geflügel unter anderem nur dann auf Autobahnen transportiert werden, wenn für das Fahrzeug kein Stopp und kein Ausladen der Tiere vorgesehen ist. Zudem kontrolliert das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt gehaltenes Geflügel regelmäßig. Ein zweiter Sperrbezirk, der unter anderem Connewitz, Marienbrunn und Probstheida umfasst, gilt nach Amtsangaben noch mindestens bis zum 24. März.

Erste Fälle im November

Bereits im November wurden in der Region Leipzig erste Fälle des Virus’ nachgewiesen. Weitere Informationen zu den Sperrbezirken, dem Beobachtungsgebiet und den geltenden Beschränkungen erteilt die Stadt auf ihren Onlineseiten.

Von anzi

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