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Lokales Gegner der Leuschner-Platz-Umbenennung unterstützen Kompromissvorschlag
Leipzig Lokales Gegner der Leuschner-Platz-Umbenennung unterstützen Kompromissvorschlag
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15:38 01.11.2011
Der Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig. (Archivfoto) Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Wie Kai-Uwe Arnold, Sprecher der sich nach eigenen Angaben noch in Gründung befindlichen „BI Wilhelm-Leuschner-Platz“ mitteilte, trifft ein Vorschlag von Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Ingo Sasama auf Zustimmung der geplanten Initiative für den Erhalt des alten Namens.

Sasama hatte vergangene Woche angeregt, dass die künftige Haltestelle des City-Tunnels den Namen „Wilhelm-Leuschner-Platz (Platz der Friedlichen Revolution)“ tragen soll. Zuvor war die Kommune bereits von der ursprünglich angedachten vollständigen Umbenennung des Areals abgerückt. „Diese Variante entspricht der Meinung der Mehrheit der Leipziger, Leuschners Namen zu behalten“, erklärte BI-Sprecher Arnold. Zudem könnten nach Rechnung von Kai-Uwe Arnold etwa 100.000 Euro eingespart werden, die durch Umbenennung des S-Bahnhofes, der Straßenbahn-Endstelle und der Zentralhaltestelle Leuschnerplatz notwendig würden.

Arnold wollte schon Mitte Oktober während des Aktionstages „Echte Demokratie jetzt!“ auf dem Leipziger Augustusplatz eine entsprechende Bürgerinitiative zum Erhalt des Wilhelm-Leuschner-Platzes ins Leben rufen. „Es gibt scheinbar eine große Ablehnung gegenüber der Umbenennung. Die Stadt entscheidet einfach am Willen der Bürger vorbei“, hatte Arnold im Vorfeld des Aktionstages gegenüber LVZ-Online erklärt. Nach Meinung des 43-jährigen Berufsschullehrers gebe es ausreichend Denkmale in der Stadt, die an die Ereignisse im Herbst 1989 in Leipzig erinnern, wie etwa das Mauerstück, die Demokratieglocke, die Säule vor der Nikolaikirche oder die Nikolaikirche selbst.

Bei einer nicht repräsentativen Online-Umfrage auf der Facebook-Seite von LVZ-Online haben sich seit dem 5. Oktober mehr als 3750 Menschen gegen eine Umbenennung des Wilhelm-Leuschner-Platzes ausgesprochen, etwa zehn Mal so viele, wie für eine Umbenennung votierten.

mpu

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