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Gemein! - kranke Bulldogge wird in Leipziger Streichelzoo geworfen

Gemein! - kranke Bulldogge wird in Leipziger Streichelzoo geworfen

So was Gemeines hat Klaus Jentzsch, Chef des Streichelzoos in Kleinzschocher, noch nie erlebt. Dabei wird er in wenigen Tagen 75 Jahre alt. Vergangene Woche fand er in dem Gehege eine schwer erkrankte Französische Bulldogge vor.

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Klaus Jentzsch rettete der Bulldogge das Leben.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Ein Unbekannter hatte sie über den Zaun geworfen.

"Beinahe wäre das arme Tier erstickt", schimpft Jentzsch, der sonst ein fröhlicher Mensch ist. "Halsband und Leine hatten sich bereits am Zaun verfangen. Wäre ich später aufgestanden, hätte sich der Hund wohl selbst erdrosselt." Doch zum Glück schlug der eigene Hund des Seniors am vergangenen Mittwoch früh gegen 6 Uhr an. So schaute der Hobby-Zoo-Direktor, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, nicht erst wie sonst gegen 8.30 Uhr nach seinen Hühnern, Enten, Schaf und Ziege...

Wie berichtet, sind Jentzsch in den 19 Jahren, die er den Streichelzoo als kleine Attraktion für Kinder betreibt, öfter Meerschweinchen oder Kaninchen über den Zaun geworfen worden. Meist erlitten sie durch den Sturz Verletzungen. "Doch einen schwer erkrankten Rassehund - das hätte ich für unmöglich gehalten. Dabei ist er wirklich ganz lieb."

Noch am selben Tag holte der Leipziger Tierschutzverein die etwa zweijährige Hundedame ins Tierheim Breitenfeld, taufte sie Ruby und verständigte den Tierarzt. Ruby litt an einem kaputten Kniegelenk hinten links, einem stark entzündeten Ohr sowie Knorpelschäden am Auge, erklärt Tierheimleiter Michael Sperlich. "Sie wurde sofort operiert, befindet sich jetzt in der Genesung." Bestimmt habe sich der bisherige Besitzer vor den OP-Kosten (mehrere Hundert Euro) drücken wollen. "Wir hoffen, dass ein Tierarzt Ruby erkennt. Dann könnten wir dem Täter doch noch die Rechnung präsentieren."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.07.2013

Jens Rometsch

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