Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Georg-Schumann-Straße soll nur eine Spur pro Richtung bekommen
Leipzig Lokales Georg-Schumann-Straße soll nur eine Spur pro Richtung bekommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:55 07.04.2016
Soll nun möglichst schon ab 2017/18 grundhaft erneuert werden: Der Bereich der Georg-Schumann-Straße, der der Innenstadt am nächsten liegt (ab dem Chausseehaus).  Quelle: André Kempner
Anzeige
Leipzig

 Leipzigs Verkehrsplaner haben ihr Konzept für den Ausbau der Georg-Schumann-Straße überarbeitet. Wichtigste Ergebnisse: Die mit fünf Kilometern längste historische Magistrale der Messestadt soll eines Tages durchgängig nur noch eine Autofahrspur in jede Richtung erhalten (mit Aufweitungen an den Kreuzungen). Zudem werden die Gleisanlagen der Straßenbahnen in einigen Abschnitten nicht mehr separiert.

Da seit längerer Zeit immer wieder einzelne Vorhaben an der Georg-Schumann-Straße umgesetzt werden, gab es 2015 einen Stadtratsbeschluss, das Gesamtkonzept für die Mega-Magistrale noch einmal zu überprüfen. Das sagte Michael Jana, Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes (VTA), am Donnerstag bei der Vorstellung der Ergebnisse. „Reichlich die Hälfte der Fahrbahnen ist schon saniert.“ Die bisherigen Maßnahmen hätten sich als erfolgreich erwiesen. So sei der Autoverkehr nach Eröffnung der neuen B6 in Höhe des Viadukts von 30 200 auf heute 20 800 Fahrzeuge pro Tag gesunken. In den meisten anderen Bereichen liege sie nun zwischen 15 000 und 21 000 Fahrzeugen, westlich des Wahrener Rathauses nur bei 9800.

Folglich komme die ganze Trasse eines Tages mit lediglich einer Autofahrspur pro Richtung aus. „Der Grenzwert für zwei Spuren liegt bei 20 000 bis 22 000“, erläuterte Jana. „Wir gehen davon aus, dass die Belastung der Georg-Schumann-Straße weiter zurückgehen wird, zumal noch weitere Verbesserungen bei der Anbindung der B6 ins Straßennetz erfolgen sollen.“ Das gelte vor allem für die Kreuzungen zur Virchow- und Delitzscher Straße.

In der Georg-Schumann-Straße komme als nächstes – wahrscheinlich 2017/18 – der Abschnitt an die Reihe, der am dichtesten am Zentrum liegt: zwischen Delitzscher Straße (am Chausseehaus) und Böhmestraße. Allerdings sei auch dort noch nicht endgültig geklärt, ob der Gleiskörper der Straßenbahn nur einseitig separiert wird – wie derzeit geplant. Die Entscheidung dazu falle stets erst im Rahmen von Detailprüfungen, die gemeinsam mit den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) durchgeführt werden. In Höhe der Ehrenstein- und Prellerstraße sei der Bau einer zusätzlichen barrierefreien Haltestelle vorgesehen, aber noch nicht beschlossen.

Details zu den einzelnen Bauabschnitten und weitere Hintergründe lesen Sie im LVZ-E-Paper und in der Printausgabe vom 8.4.2016.

Von Jens Rometsch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die neu eröffnete Primark-Filiale in Leipzig musste am Donnerstagnachmittag komplett geräumt werden. Offenbar hatteein technischer Defekt einen Feueralarm ausgelöst. Erste Berichte wonach politische Aktivisten auf dem Dach für den Alarm sorgten, konnten nicht bestätigt werden.

07.04.2016

Leipzig wächst und gedeiht – auch und vor allem aus wirtschaftlicher Sicht. Zahlreiche junge Unternehmen wagen den Sprung in die Selbstständigkeit und versuchen, ihre Ideen am Markt zu platzieren. Einen Über- und Einblick in die Gründerszene der Messestadt können sich Interessierte am 12. und 13. Mai bei der zweiten Ausgabe der „Startup Safary“ verschaffen.

07.04.2016

An der Hainspitze herrschte dichtes Gedränge: Hunderte Kunden strömten am Donnerstag um Punkt 11 Uhr in die neue Primark-Filiale in Leipzig. Die große Eröffnungs-Party wurde allerdings von Protesten und einer Evakuierung wenige Stunden später getrübt.

09.05.2016
Anzeige