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Lokales Gerüste am Augustusplatz fallen - Neues Hauptgebäude der Uni zeigt Fassade
Leipzig Lokales Gerüste am Augustusplatz fallen - Neues Hauptgebäude der Uni zeigt Fassade
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21:34 15.08.2011
Der Uni-Campus am Augustusplatz Quelle: dpa
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Leipzig

Das Augusteum ist das Hauptgebäude der Universität. Das Paulinum - der Aula- und Andachtsraum - zeigt seinen Giebel ab Ende August, die Nordfassade dann ab Anfang September. Damit ist der Neubau aber immer noch nicht fertig.

Im Inneren gehen die Arbeiten weiter. Das 200 Millionen Euro teure Campus-Projekt hat bereits erhebliche Verspätung. Gebaut wird seit 2007. Fertig sein sollte es schon zum 600. Geburtstag der Universität Leipzig vor zwei Jahren. Wann das Paulinum als Herz des neuen Campus fertig wird, ist noch offen.

Leipzig. Am Prunkstück des neuen Uni-Campus in der Leipziger Innenstadt fallen die Gerüste. Noch in dieser Woche werde das 60 Meter lange und 30 Meter hohe Gerüst an der Längsfassade des Neuen Augusteums abgebaut, teilte das Sächsische Finanzministerium am Montag mit. Das Augusteum ist das Hauptgebäude der Universität.
Im März dieses Jahres hatte Stephan Gößl, Sprecher des sächsischen Finanzministeriums, gesagt, dass immerhin zum Wintersemester 2011/12 alle Räumlichkeiten für den Wissenschaftsbetrieb im Paulinum „vollständig fertig und übergeben“ werden. Dazu zählen Räume für die Mathematiker und das Uni-Rechenzentrum, die im Dachgeschoss Platz finden sollen. „Der Aula- und Kirchenraum wird hingegen noch etwas dauern“, sagte Gößl. Einen Fertigstellungstermin könne er noch nicht nennen.   

Die massiven Verzögerungen am Paulinum sind unter anderem durch die Insolvenz des holländischen Architekten Erick van Egeraat ausgelöst worden. Juristische Auseinandersetzungen mit dem Bauherrn, dem Freistaat Sachsen hatten sich angeschlossen. Van Egeraat war beauftragt worden, neue Pläne für den Ausbau von Aula- und Kirchenraum vorzulegen. „Das hat er jetzt gemacht. Über die Pläne muss nun beraten werden“, sagte Gößl.   

Das Paulinum entsteht anstelle der 1968 auf Geheiß der DDR-Machthaber gesprengten Universitätskirche St. Pauli. Der Bau, der äußerlich einer Kirche ähnelt, soll Aula und Andachtsraum vereinen. Auch darum hatte es Streit gegeben. Kritiker verlangten, der Bau müsse als neue Universitätskirche verstanden werden. Die Universitätsleitung hatte diese Forderung zurückgewiesen.

dpa

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