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Lokales Geschichte der Propsteikirche in Leipzig
Leipzig Lokales Geschichte der Propsteikirche in Leipzig
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11:27 07.12.2009
Eine historische Aufnahme der alten Probstei-Kirche. Quelle: Bistum DresdenMeißen
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en Glocken abliefern. Diese werden zerschlagen und abtransportiert.

29.6.1921

- Nuntius Pacelli, der spätere Papst Pius XII., besucht die Gemeinde und die Stadt.

4.12.1943

- An diesem Samstagmorgen um 4 Uhr wird die Propsteikirche durch einen Bombenangriff schwer beschädigt. Stehen bleiben nur die Außenmauern und der Kirchturm.

20.2.1944

- Ein weiterer großer Bombenangriff beschädigt das St. Josephshaus und zerstört das Presbyterium (Altarraum) der Propsteikirche.

27.2.1945

- Zerstörung des Josephshauses und Pfarramtes durch einen Bombenangriff; Beschädigung des Kolpinghauses

1950

- Beginn der Enttrümmerung der Ruine der Propsteikirche und deren Sicherung gegen Einsturz als Vorarbeit zu deren Wiederaufbau

21.10.1954

- Die schriftliche Standortgenehmigung zum Neubau der Propsteikirche am alten Standort wird erteilt.

Oktober 1954

- Tageszeitungen berichten vom „größten Kirchenneubau der DDR“

November/Dezember 1954

- Sprengung der Ruine der Propsteikirche zur Schaffung der Baufreiheit für die neue Kirche

2.2.1955

- Rückziehung der Standortgenehmigung für den Kirchbau; die für den Dreifaltigkeitssonntag geplante Grundsteinlegung der neuen, größeren Kirche kann nicht stattfinden.

17.2.1955

- Eingabe der Propstei an Walter Ulbricht (damals Vorsitzender des Ministerrates)

24.2.1955

- Zusicherung von Walter Ulbricht, dass ein neuer Standort zur Verfügung gestellt wird.

7.4.1955

- Wieder wird die Standortgenehmigung für das alte Propsteigrundstück erteilt, diesmal vom Ministerium für Aufbau in Berlin.

15.1.1957

- Standortgenehmigung wird von der Stadt Leipzig wieder entzogen.

3.2.1966

- Ortsbesichtigung mit dem Stadtarchitekten am neuen vorgeschlagenen Kirchenstandort der künftigen Propsteikirche am Westplatz (Käthe-Kollwitz-Str./Friedrich-Ebert-Str.)

14.8.1967

- Umstellungen des Bebauungsplanes der Stadt stellen den Kirchenbau wieder in Frage.

14.9.1967

- Bauausführung wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

1972 / 1973

- Der Rat des Bezirkes Leipzig lehnt jedwede Kirchbauverhandlungen als "nutzlos" ab.

1975

- Das Ordinariat verhandelt mit dem Außenhandelsministerium wegen des Baus der Propsteikirche auf Devisenbasis. Der Rat der Stadt muss auf Weisung der DDR-Regierung einen Bauplatz anbieten.

7.7.1975

- Erneuter Antrag der Pfarrei nach Bau auf altem Propsteigrundstück.

1.12.1975

- Angebot des Grundstücks Oeserstr. 39 durch die Stadt. Ablehnung durch die Pfarrei (unannehmbarer Standort).

Oktober 1976

- Der Oberbürgermeister übergibt den Standortvorschlag "Emil-Fuchs-Straße 5-7" für den Kirchbau an Propst Elsner. Den alten Standort am Neuen Rathaus genehmigte die SED nicht.

11.10.1976

- Ordinariatssitzung empfiehlt die Annahme.

Ende 1978

- Grundstückstausch (kircheneigene Grundstücke Friedrich-Ebert-Str. und Rudolfstr. Werden dazu eingesetzt)

22.6.1979

- Beginn der Bauarbeiten am Gemeindezentrum

24.10.1980

- Bischof Gerhard Schaffran legt den Grundstein für die neue Propsteikirche und das Gemeindezentrum.

1982

- Am Pfingstmontag weiht Bischof Gerhard Schaffran 4 Bronzeglocken für die neue Propsteikirche.

21.11.1982

- Bischof Schaffran weiht die Propsteikirche. Die Baukosten in Höhe von 7 Millionen DM werden aus Spenden der Katholiken der Bundesrepublik beglichen. Die Kosten für die Inneneinrichtung trägt die Gemeinde.

10.11.2008

- Bischof Joachim Reinelt gibt den Neubau der Propsteikirche in der Leipziger Innenstadt bei einer Pressekonferenz bekannt.

mro

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