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Lokales Regenfront zieht über Leipzig - Gewitterwarnung für das Wochenende
Leipzig Lokales Regenfront zieht über Leipzig - Gewitterwarnung für das Wochenende
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21:42 12.05.2017
Es könnte nass werden am Wochenende in Leipzig.  Quelle: dpa
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Leipzig

Gerade kamen Sommer-Gefühle in der Messestadt auf, doch an den kommenden Tagen müssen sich die Leipziger schon wieder auf nasses Wetter einstellen. Im Laufe des Freitages sammeln sich über Sachsen immer mehr Wolken. „Am Abend kann es in Leipzig dann zu Gewittern und Schauern kommen, lokal auch unwetterartig“, prognostiziert Henry Geyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Für Freitagnachmittag bis voraussichtlich 17.30 Uhr gilt eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern für die Stadt Leipzig. Für die Landkreise Leipzig, Nord- und Mittelsachsen wird bis 18 Uhr vor schweren Gewittern gewarnt.

Zwar beruhigt sich das Wetter in der Nacht dann wieder, ein sonniges Wochenende steht aber nicht bevor. „Samstag und Sonntag erwarten wir jeweils eine ähnliche Lage“, so Geyer. An Vormittagen könne es zu vereinzelten Schauern kommen, ab Mittag dann sogar zu kräftigen Schauern und örtlichen Gewittern. Immerhin: Mit um die 20 Grad bleibt es relativ mild, die Winterjacken können also im Schrank bleiben. Richtig schön wird es aber auch Anfang der Woche nicht, für Montag erwartet der DWD Schauer und Gewitter. „Erst am Dienstag beruhigt sich das Wetter wieder, die Temperaturen bleiben um die 20 Grad“, so der Meteorologe.

Die für die Messestadt angekündigte Unwetterfront blieb am Freitag weitestgehend aus. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, zog das Unwetter an Sachsen vorbei, dafür gewitterte es in Teilen des Freistaates heftig. Die Wetterstation in Pegau bei Leipzig zeichnete zwischen 13 und 14 Uhr 13 Liter Niederschlag pro Stunde auf, in der Messestadt selbst fielen nur vereinzelt Tropfen.

In Bautzen, Königsbrück und am Flughafen Dresden waren die Gewitter am niederschlagreichsten. Die 25-Liter-Marke wurde hier geknackt. In einem Streifen zwischen Radeberg, Ottendorf-Okrilla, Radeburg und der Landesgrenze zu Brandenburg fielen zwischen 15 und 16 Uhr bis zu 20 Liter vom Himmel.

„Momentan ist die Luft einfach noch zu kalt. 23 Grad reichen nicht aus, damit sich genügend Dampf für ein Unwetter bilden kann“, sagt DWD-Meteorologe Thomas Hain. Er warnt aber auch davor, dass die Gewitter am Samstag schon heftiger ausfallen könnten.

 Von luc/nqq

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