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Lokales Glockengeläut der Leipziger Thomaskirche muss saniert werden
Leipzig Lokales Glockengeläut der Leipziger Thomaskirche muss saniert werden
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11:36 19.05.2017
Das Geläut der Leipziger Thomaskirche muss saniert werden. Quelle: dpa
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Leipzig

Das historische Glockengeläut in der Leipziger Thomaskirche muss saniert werden. Probleme machten das Alter der Technik und eine falsche Aufhängung der größten Glocke (die LVZ berichtete). Inzwischen stehen auch die Kosten fest: Nach aktuellem Stand würden für die Sanierung etwa 300.000 Euro benötigt, sagte die Geschäftsführerin des Fördervereins Thomaskirche-Bach 2000, Helke Rubitzsch. Derzeit bereite die Kirchgemeinde zusammen mit dem Förderverein und Studenten der Leipziger Handelshochschule eine Spendenaktion vor.

Das Geläut der Thomaskirche sei in Sachsen und sogar darüber hinaus etwas Besonderes. Die größte Glocke „Gloriosa“ sei 540 Jahre alt, sie wurde 1477 gegossen. „Wir gehen davon aus, dass sogar Luther sie noch gehört hat“, sagte Rubitzsch. Die anderen Glocken stammen aus den Jahren 1574, 1634 und 1585. An der Ausarbeitung der Sanierungspläne seien mehrere Sachverständige aus Deutschland beteiligt.

Zu Besuch im Glockenstuhl der Thomaskirche: Die größte Glocke "Gloriosa" ist bereits 540 Jahre alt. Das Geläut benötigt eine Sanierung.

Auch in zwei anderen Leipziger Gotteshäusern stehen Arbeiten am Geläut an. Die Nikolaikirche soll bis zum 30. Jahrestag der entscheidenden Montagsdemonstration im Herbst 1989 mit einem neuen „Super-Geläut“ ausgestattet werden. Die acht harmonisch aufeinander abgestimmten Glocken kosten voraussichtlich 600.000 Euro. Der bislang glockenlose Turm der katholischen Propsteikirche am Ring soll im Spätsommer sein Geläut bekommen. Die Glockenweihe ist hier für den 1. September geplant.

dom/nöß/LVZ

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