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Glühwein kostet 3 Euro auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt

Keine Preiserhöhung durch Mindestlohn Glühwein kostet 3 Euro auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, was Glühwein und Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt kosten werden. Das Marktamt legt die Höhe nicht fest. Die Händler entscheiden selbst. Alles deutet darauf hin, dass die Preise stabil bleiben.

Bester Glühwein 2014: LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer (v.r.) und Marktamtsleiter Walter Ebert überreichten Junior-Chef Michael D.Oese von der Kelterei Oese den 1. Preis des Großen LVZ-Glühweintests. (Archivfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Während im Leipziger Hauptbahnhof schon Glühwein verkauft wird, laufen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt noch an. Ab 24. November geht es auch auf dem Markt wieder los. LVZ.de hat sich umgehört, mit welchen Preisen die Leipziger dieses Jahr rechnen müssen.

„Wir peilen zu 90 Prozent den Preis von drei Euro pro Glühwein an“, sagt Michael D. Oese, Junior-Chef der Saftkelterei Oese. Seine Firma gewann 2014 den Glühweintest der Leipziger Volkszeitung. Drei Euro hätten 0,2 Liter Glühwein auch im vergangenen Jahr gekostet. „Meistens entscheiden wir das ganz knapp vor der Eröffnung“, so der Junior-Chef. Der neue  Mindestlohn ginge damit nicht zulasten der Glühweintrinker.

3 Euro wird auch das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbart pro Tasse „Wackerbarths Weiß & Heiß“ auf der Opernseite des Augustusplatzes verlangen. Der Preis für die alkoholfreie Variante, den Glühwürmchenpunsch, bleibt ebenfalls stabil. 0,2 Liter sind weiterhin für 2 Euro zu haben. 

2014 kostete der Glühwein zwischen 2,50 und 3,50 Euro

Das Marktamt gebe dabei keine Preisempfehlungen und Höchstgrenzen vor, erläutert Alexander Gruß, Sprecher des Marktamts. Im Vorjahr lag der Glühweinpreis zwischen 2,50 Euro und 3,50 Euro. Am häufigsten verlangten Händler 3 Euro. Besondere Sorten, wie Heidelbeer- und Sanddorn-Glühwein, waren teurer. Die Feuerzangenbowle in einem etwas größeren Gefäß kostete beispielsweise 4 Euro. Kinderpunsch variierte zwischen zwei und 2,50 Euro.
„Für 2015 haben wir noch keine Daten vorliegen“, erläutert Gruß. „Wir beobachten aber die Tendenz, dass auch beim Glühwein der Qualitätsanspruch steigt“, gibt er zu bedenken. Die Kunden seien bereit, für Glühwein aus Winzerhand oder in Bio-Qualität mehr zu bezahlen.

Weihnachtsmarkt am Kreuz auch wieder mit dabei

Neben dem großen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt sind auch kleinere außerhalb geplant. Das Werk II wird zum Beispiel vom 11. bis 20. Dezember wieder den Weihnachtsmarkt am Kreuz mit Theatervorstellungen, Glasbläser-Werkstatt und weiteren Programmhöhepunkten in den Hallen und im Hof der Kulturfabrik ausrichten.

Auf dem Feinkostgelände in der Karli soll am 12. Dezember zum dritten Mal ein veganer Weihnachtsmarkt stattfinden. Stollen und Glühwein kommen dann ganz ohne tierische Bestandteile aus.

Auch der klassische Weihnachtsmarkt auf dem Augustusplatz, Markt und in der Petersstraße hat wieder ein vielfältiges Programm geplant, unter anderem mit Märchenwald und Märchenstunden, Wichtelwerkstatt, Kinderbäckerei und Riesenrad.

Fichte steht ab Donnerstag auf dem Markt

Auch wenn der Weihnachtsmarkt offiziell erst am 24. November beginnt, stellen die Branddirektion Leipzig und die Abteilung Stadtbeleuchtung des Verkehrs- und Tiefbauamts am Donnerstag ab 7 Uhr den Weihnachtsbaum auf dem Markt auf.

Wie schon im vergangenen Jahr fiel die Wahl auf einen Baum aus dem Vogtland. Die 31 Meter hohe und vier Tonnen schwere Fichte stammt aus dem Revier Erlbach des Naturparks Erzgebirge-Vogtland. Mittwochnacht wird sie dort gefällt und nach Leipzig gebracht.

Aufgrund der trockenen Sommermonate und des damit verbundenen Schädlingsbefalls wurden dem Marktamt weniger Weihnachtstannen als im Vorjahr angeboten, erklärte die Stadt. Die Vogtländer Fichte konnte sich deshalb durchsetzen, weil die anderen Bewerber nicht die benötigte Höhe aufwiesen. 

Zum letzten Wochenmarkt am Freitag wird der Baum den Platz vor dem Alten Rathaus noch ungeschmückt zieren. Ab 9. November soll er dann nach und nach mit jeweils 300 roten sowie goldenen Kugeln geschmückt werden. Circa 3000 energiesparende Lichter kommen ebenfalls dran. Anschließend weicht der Wochenmarkt auf den Richard-Wagner-Platz aus.

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