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Göring-Eckardt wirbt in Leipzig-Plagwitz für Schwarz-Grün

Bundestagswahlkampf Göring-Eckardt wirbt in Leipzig-Plagwitz für Schwarz-Grün

Dreckige Kohlekraftwerke abschalten, gegen Kinderarmut vorgehen, 25.000 zusätzliche Pflegekräfte in Krankenhäusern eingestellen: Das waren einige der Eckpunkte, die Grünen-Politikern Kathrin Göring-Eckhardt am Dienstag in Plagwitz versprach.

Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt (Grüne; Mitte) diskutiert mit Volker Holzendorf (rechts) und Claudia Maicher (links) in der Karl-Heine-Straße in Leipzig.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Eine Stunde "Townhall-Meeting" mit der Spitzenkandidatin der Grünen zur Bundestagswahl war für Dienstagabend in Leipzig versprochen. Lange bevor Katrin Göring-Eckardt an den Stehtisch in der früheren Eisengießerei im Westwerk trat, parkte draußen ein Wahlkampfmobil ihrer aktuellen "Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht"-Tour: ein mintgrüner BMW 530e, Münchner Kennzeichen. "Was uns antreibt? Die Zukunft und ein Hybridmotor" stand auf der schnittigen Karosse.

Das Thema Mut spielte auch in der voll besetzten Halle immer wieder eine Rolle. Anfangs bemängelten mehrere Gäste, die Grünen würden sich zu wenig wirklich mutige Veränderungen auf die Fahnen schreiben. Göring-Eckardt konterte das mit Punkten aus dem Wahlprogramm. So würden die 20 dreckigsten Kohlekraftwerke Deutschlands sofort abgeschaltet, gegen Kinderarmut eine finanzielle Grundsicherung eingeführt und 25.000 zusätzliche Pflegekräfte in Krankenhäusern eingestellt, wenn es die Grünen am 24. September in die Regierung schaffen.

Mit einem Ergebnis "in Richtung zehn Prozent" wolle ihre Partei die FDP als potenziellen Partner der CDU/CSU überrunden. "Wenn wir uns darüber einig sind, dass die Klimaziele von Paris nicht mit einem Schulterzucken beiseite gelegt werden dürfen oder dass Deutschland keine Waffen nach Libyen schicken darf, dann müssen wir auch den Mut haben, uns mit Horst Seehofer an einen Tisch zu setzen und ihn in den Koalitionsverhandlungen dazu bringen", so die 51-Jährige Thüringerin, die übrigens bis 1988 - während ihres Theologiestudiums in Leipzig - in einem besetzten Haus in Lindenau wohnte.

Jens Rometsch

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