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Lokales Gottschedstraße: CDU favorisiert Ausweitung der Kneipenmeile
Leipzig Lokales Gottschedstraße: CDU favorisiert Ausweitung der Kneipenmeile
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16:50 19.05.2015
Die Gottschedstraße Quelle: André Kempner

Die Bauverwaltung wolle demnach prüfen, ob eine Verlängerung über die Käthe-Kollwitz-Straße hinaus bis zur Thomasiusstraße "aus verkehrlicher und rechtlicher Sicht" umsetzbar ist.

Doch genau das scheint in der Behörde offenbar kaum jemand tatsächlich zu wollen. Denn ein paar Zeilen weiter im "Verwaltungsstandpunkt" kommt das große Aber: Es müsse dabei auch untersucht werden, welche Lärmbelastungen mit den Freisitzen auf die Anwohner zukämen, wie das mit den Parkplätzen und Zufahrtsmöglichkeiten wird. Und dann wären da noch die Kosten: "Eine bauliche Umgestaltung (einschließlich Umwidmung) zur Fußgängerzone, die nach einer ersten Einschätzung erforderlich würde, will man mehr Freisitzflächen erreichen, würde außerdem mit entsprechender Beitragspflicht für die Anlieger in Höhe von 60 Prozent einhergehen."

Alles Quatsch, findet CDU-Stadträtin Sabine Heymann. "Es würde doch schon ausreichen", sagte sie gegenüber der LVZ, "den Abschnitt zwischen Käthe-Kollwitz- und Thomasiusstraße zur Einbahnstraße zu erklären, damit dort wie im vorderen Teil der Gottschedstraße Freisitze auf die Straße verlagert werden können. Da braucht niemand Geld in die Hand zu nehmen." Ihre Fraktion werde daher an ihrem Antrag vom Oktober vorigen Jahres festhalten, wonach die Stadtverwaltung ein Konzept zur Weiterentwicklung der Gottschedstraße "zu einer fußläufig gut erlebbaren Gastronomie-Meile" erarbeiten soll. Morgen befasst sich der Stadtbezirksbeirat Mitte (17.30 Uhr, Neues Rathaus, Zimmer 495) mit dem Thema. Am 19. Juni steht es im Stadtrat auf der Tagesordnung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2013

Klaus Staeubert

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