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Greenpeace zieht in Leipzig mit Laternen zum Konsulat - Demo für Freilassung von Aktivisten

Greenpeace zieht in Leipzig mit Laternen zum Konsulat - Demo für Freilassung von Aktivisten

Gut 2000 Menschen haben nach Greenpeace-Angaben am Samstag in mehreren deutschen Städten an Solidaritätsdemonstrationen für die in Russland inhaftierten Mitstreiter der Umweltorganisation teilgenommen.

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Etwa 150 Menschen haben in Leipzig an der Solidaritätsdemonstration für die in Russland inhaftierten Aktivisten teilgenommen.

Quelle: André Kempner

Leipzig/Hamburg. Weltweit hatte Greenpeace in mehr als 260 Städten in 43 Ländern zu solchen Kundgebungen aufgerufen, wie ein Sprecher am Sonntag sagte. Proteste gab es demnach auch in Paris, Warschau, San Francisco und Mexiko.

In Leipzig zogen etwa 150 Demonstranten und ein Eisbär mit Laternen vom Salzgäßchen am Markt zum Generalkonsulat der Russischen Föderation in der Gohliser Turmgutstraße. Sie forderten die sofortige Freilassung der 28 Aktivisten und zwei Journalisten, die für den Schutz der Arktis und gegen eine Ölplattform des Konzerns Gazprom protestierten. Bei der vierten Aktion in Leipzig – nach drei Mahnwachen – wurden über 200 Unterschriften gesammelt, zudem Postkarten verteilt, die an die russische Botschaft in Berlin geschickt werden sollen. Da sich das Konsulat in Gohlis weigert, Unterschriften entgegenzunehmen, werden diese per Post zugestellt, erklärte Informatiker Florian Fitzner von Greenpeace.

„Es sind auch Leute aus Dresden, Jena, Magdeburg dabei, weil sich hier die einzige russische Vertretung in Mitteldeutschland befindet", sagte Lucie Baltz, Biologie-Studentin aus Halle. „Ich kann nicht selbst aufs Schiff gehen, weil ich ein kleines Kind habe, aber so wenigstens etwas gegen die 60 Tage Unrecht tun", meinte Kathrin Körber aus Leipzig. „Putin wird sich davon kaum beeindrucken lassen“, war Passant Wolfgang Ihme überzeugt. „Doch wenn niemand demonstriert, hört die Zerstörung der Natur auch nie auf.“

Hunderte Demonstranten in anderen deutschen Städten

In Hamburg zogen die Demonstranten mit Laternen und Porträts der 30 Inhaftierten zum russischen Generalkonsulat. „Lasst die Aktivisten frei - Schützt die Arktis!“, hieß es auf einem großen Banner. Die Polizei sprach von 500 Teilnehmern, Greenpeace von 700. In Berlin waren rund 350 Menschen mit Laternen, Trommeln und Trillerpfeifen von der Gazprom-Zentrale in der Markgrafenstraße über die Friedrichstraße zur Russischen Botschaft Unter den Linden unterwegs. In Frankfurt/Main versammelten sich nach Greenpeace-Angaben 500 Demonstranten, in München 250 und in Bonn 200.

Das Greenpeace-Schiff „Arctic Sunrise“ und die 28-köpfige Crew sowie zwei Bildberichterstatter waren am 19. September nach einer Aktion gegen Ölbohrungen in der Arktis von russischen Behörden festgesetzt worden. Russland wirft den Aktivisten Rowdytum vor. Ihnen drohen deshalb bis zu sieben Jahre Haft. Nachdem die Greenpeace-Leute zunächst in Murmansk festgehalten worden waren, warten sie seit Dienstag in St. Petersburg auf ihren Prozess.

dpa / jr

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