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Lokales Große Schwimmhalle im Leipziger Stadtbad fast fertig - Start für Weihnachts-Charity-Auktion
Leipzig Lokales Große Schwimmhalle im Leipziger Stadtbad fast fertig - Start für Weihnachts-Charity-Auktion
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15:47 30.11.2011
Stadtbad Leipzig: Fertig sanierte Decke in der Frauenschwimmhalle. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Fortschritte gibt es derweil bei den Sanierungsarbeiten, die in der großen Schwimmhalle (Männerschwimmhalle) in den letzten Zügen stecken.

Mit Hilfe des Leipziger Internetdienstleisters i-fabrik GmbH hat die Förderstiftung einen Relaunch der Webseite gestartet. Die neue Seite sei leichter bedienbar, sagt Götz Schlegel (Geschäftsführer von i-fabrik). Der neue Auftritt bietet einen virtuellen Rundgang durch das Stadtbad. Zudem können die Besucher in umfangreichen Galerien stöbern oder Spendenkacheln im Shop erwerben.

Erwerben können bis 22. Dezember Interessierte vor allem originelle Geschenke. Pünktlich zu Beginn der Weihnachtszeit läuft die Weihnachts-Charity-Auktion der Stiftung. Unter anderem spielt René Kindermann eine Rolle. Der Fernsehmoderator begleitet exklusiv einen Gewinner durch die Studios der Media City in Leipzig. „Ich bin von dem Projekt begeistert, weil das Stadtbad für viele Bürger ein Gebäude mit persönlichem Bezug ist. Die Leipziger erobern sich sozusagen ihr Stadtbad zurück.“

Ebenfalls ein Unterstützer des Projektes ist Top-Fotograf Corwin von Kuhwede, mit dem ein Fotoshooting (Portrait- oder Aktfotografie) ersteigert werden kann. Genauso engagiert sich Handball-Bundesligist HC Leipzig für die Sanierung der Schwimmhalle. Zu ersteigern gibt es ein Punktspielbesuch des mehrfachen deutschen Meisters. Anschließend darf der Gewinner zusammen mit den Nationalspielerinnen Natalie Augsburg und Katja Schülke das Spiel analysieren. „Wir hoffen, mithilfe der Weihnachts-Charity-Auktion noch mehr Aufmerksamkeit für unser Projekt zu erhalten und somit weitere engagierte Förderer gewinnen zu können“, sagt Dirk Thärichen, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung.

Rund zwei Millionen Euro sind bisher in die Sanierung es Stadtbades geflossen. Mit den Geldern aus dem Konjunkturpaket II sowie 300.000 Euro Zuschuss von der Stadt Leipzig wurde das Dach komplett energetisch saniert. Auch die Arbeiten in der kleinen Schwimmhalle sind komplett abgeschlossen. Besonderes Prunkstück: Die Decke mit original Stuckteilen.

Dagegen dauern die Arbeiten in der Männerschwimmhalle an. Aufgrund der Witterungsbedingungen verzögern sich die Malerarbeiten. „Die Schwierigkeit besteht darin, dass es zu kalt ist“, erklärt Fieberg. Deshalb hat man eine Heizung aufgestellt, so dass auch dieser Teilbereich Ende Dezember fertig sein soll. Danach könne der Fußboden erneuert und eine Stromanlage zur Energieversorgung erschaffen werden. Neu gebaut sind bereits zwei neue Fluchtwege, genau wie die Duschräume, die zu Sanitärbereichen umgestaltet wurden. Wenn keine weiteren Komplikationen auftreten, soll die Männerschwimmhalle laut Fieberg ab März temporär als Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen.

Welcher Abschnitt des 1916 erbauten Stadtbades als nächstes saniert wird, „hängt von dem Nutzungskonzept der Stadt und der Finanzierbarkeit ab“, erklärt Fieberg. Nächster logischer Schritt wäre allerdings die Fassade. Ziel ist, das Haus zum 100-jährigen Jubiläum 2016 fertig zu bekommen.

Für die komplette Sanierung werden schätzungsweise 15 Millionen Euro benötigt. Seit fünf Jahren sammelt die Stiftung dafür Spenden. Bislang sind dabei rund 350.000 Euro zusammengekommen.

Neben den Fortschritten bei den Sanierungsarbeiten geht es auch im Vorstand der Stiftung voran, denn ab Januar gibt es eine neue Unterstützung. Thomas Flinth (34), Leiter der Stabstelle Unternehmenskommunikation von den Leipziger Wasserwerken, wird den Bereich Kommunikation begleiten.

aku

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