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Großer Andrang bei 9. Leipziger Integrationsmesse im Neuen Rathaus

Neues Rathaus Großer Andrang bei 9. Leipziger Integrationsmesse im Neuen Rathaus

Arbeitgeber, Bildungsanbieter, Vereine und Beratungseinrichtungen an 90 Ständen präsentierten sich im Neuen Rathaus. Dort ging in der Oberen wie Unteren Wandelhalle die 9. Integrationsmesse mit sensationell hoher Einschaltquote über die Bühne.

Menschen vieler Nationalitäten nutzen die Messe-Angebote, um sich nach Möglichkeiten beruflicher Perspektiven umzuschauen.
 

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nationalitätengewimmel am Donnerstag im Neuen Rathaus: Dort ging in der Oberen wie Unteren Wandelhalle die 9. Integrationsmesse mit sensationell hoher Einschaltquote über die Bühne. Motto: „Vielfalt in Arbeit und Kultur“. Das Netzwerk Integration-Migrant/-innen in Leipzig, Handwerkskammer, Referat für Migration und Integration der Stadt und Haus Steinstraße hatten die Börse organisiert. An die 90 Stände konnten abgelaufen werden. Bildungsdienstleister, Migrantenorganisationen, Vereine, Behörden und Beratungsstellen waren mit von der Partie. Arbeitgeber der Region hatten die Chance ergriffen, sich zu präsentieren und Ausschau nach Arbeitskräften oder Auszubildenden als potenzielle Fachkräfte zu halten. So waren Susanne Klaschke und ihre Kollegin vom Robotron-Stand Anlaufpunkt: „Viel ging es um die Anerkennung von Berufsabschlüssen. Etwa von Ingenieuren, die keine haben. Vorhin gerade war ein junger Syrier da, ein sicher bestens ausgebildeter Systemtechniker. Ihm haben wir einen Kontakt bei uns mit auf den Weg gegeben“, sagte Klaschke und meinte, aus den Erfahrungen vorheriger Messen, das sei durchaus eine „Win-Win-Geschichte“.

Mit Info-Material auf Arabisch und mit polnischem, kurdischem, englischem wie deutschem Sprachvermögen gewappnet präsentierte sich gar die Stand-Mannschaft der LVZ-Logistik. „Es gibt wirklich viele, die arbeiten wollen – zum Beispiel als Zeitungszusteller. Wir hatten hier heute vor allem Syrierer, Spanier, Russen und sogar Perser“, erzählte Caroline Miosga vom Stand. Was die Sache jedoch schwierig mache: „Mitunter stecken sie noch mitten in ihren Sprachkursen und können Deutsch noch nicht so gut, wie nötig wäre. Und viele haben eben leider vom Gesetz her noch einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt.“

Trotzdem richtet manch’ Ratsuchender den Blick nach vorn: Beim Internationalen Bund erbat sich etwa der 28-jährige Shadi Auskunft. „Ich muss noch Deutsch richtig lernen, vielleicht kann ich dann ja als Arabisch-Lehrer hier arbeiten? Das wäre doch auch eine gute Chance für unsere Kulturen“, so der Syrier. Ute Poppitz vom Studio Lingua betreut aktuell einen Kurs für Migranten vom zuständigen Bundesamt. Sie begleitete die schon etwas älteren Frauen und Männern aus Afghanistan, Bulgarien, Syrien und dem Irak. „Im September ist der Deutschkurs zuende, jeder will natürlich schauen, wie es weitergehen könnte.“ Poppitz zeigte sich etwas enttäuscht. „Mitunter wird hier nur wenig Konkretes mit auf den Weg gegeben.“

Vielen Vereinen wie der Gesellschaft für Völkerverständigung ging es indes einfach darum, „Kontakt zu Flüchtlingen oder zu anderen Vereinen zu knüpfen“, wie Vereinschef Hassan Zeinel Abidine meinte. Und ja – auf Mitglieder-Pirsch waren sie schon irgendwie auch alle...

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