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Lokales Grüne: Entscheidung über Sportbäder darf nicht verschoben werden
Leipzig Lokales Grüne: Entscheidung über Sportbäder darf nicht verschoben werden
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16:47 10.03.2011
Wie es mit den Leipziger Sportbädern weitergehen soll, soll bald entschieden werden. Quelle: dpa
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Leipzig

Wie es mit Leipzigs Sportbädern weitergehen soll, ist noch immer nicht klar.

Der Stadtrat lehnte Anfang März eine Vorlage der Verwaltung ab, nach der die Zuschüsse in Höhe von jährlich fünf Millionen Euro nicht ausreichend seien, um alle Bäder in der jetzigen Form zu erhalten. Das Sommerbad Südost sollte sogar geschlossen werden.

Jetzt soll Heiko Rosenthal (Die Linke), Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport, bis zum 23. März ein neues Papier vorlegen, worüber die Stadträte im April erneut entscheiden sollen. „Es ist verantwortungslos, wie sich die Verwaltung seit 2009 um eine Entscheidung für einen neuen Bäderleistungsfinanzierungsvertrag drückt. Bürgermeister Rosenthal hat es versäumt, die Entscheidungsträger frühzeitig in den Prozess einzubinden“, klagt Schmidt. Jetzt ist immer noch nicht klar, welche Bäder im Sommer tatsächlich öffnen können. Planmäßig sollten die Renovierungs- beziehungsweise Umbau-Arbeiten in den Freizeitanlagen bereits am 1. April beginnen.

Die Grünen schlagen vor, die nötigen Investitionen im Sommerbad Schönefeld durch zusätzlich zur Verfügung gestellte Mittel vorzuziehen. Das Bad solle zwar kleiner, mit einem neuen Konzept aber auch attraktiver werden. Man wolle so mehr Besucher gewinnen und gleichzeitig die Unterhaltungskosten senken. „Dies muss in der weiteren Planung Berücksichtigung finden, um eine Finanzierung des Sommerbades Südost auch zukünftig zu ermöglichen“, so Schmidt in einer Pressemitteilung vom Donnerstag.

mf

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