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Lokales Grüne sehen Sicherheitsrisiko: Ende der Waffenlieferungen von Leipzig gefordert
Leipzig Lokales Grüne sehen Sicherheitsrisiko: Ende der Waffenlieferungen von Leipzig gefordert
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17:20 30.09.2014
Die erste Waffenlieferung von Leipzig zu den Kurden im Nordirak startete vergangene Woche. Quelle: dpa
Leipzig

Für dieses Szenario gebe es aber keine Schutzmaßnahmen.

Seit 2006 nutze die NATO den Flughafen für Transporte übergroßer Ladungen. Dafür sind vor allem zwei Mammut-Flugzeuge vom Typ Antonow AN 124-100 im Einsatz. Das russisch-ukrainische Unternehmen Ruslan Salis mit Sitz in Leipzig vermietet die Maschinen an 18 Nato- und EU-Staaten. In den vergangenen Wochen wurden Waffen und andere Militärgüter von Leipzig aus zur Unterstützung der Kurden im Nordirak geschickt.

Waffenlieferungen gehörten mittlerweile in Leipzig zum Regelfall, so Kasek. Ein Sicherheitsprotokoll fehle aber. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Monika Lazar bereite in dieser Woche eine Anfrage an die Bundesregierung vor: „Das Verteidigungsministerium ist gefordert. Wir haben mittlerweile eine andere geopolitische Lage als noch vor zwei Jahren. Wir brauchen eine Gefahrenanalyse“, betonte Kasek gegenüber LVZ-Online. 2012 hatte die Bundesregierung Lazar geantwortet, dass keine Erkenntnisse über Gefahren vorlägen, die weitere Maßnahmen erforderten.

In Leipzig gab es in der vergangenen Woche auch öffentlichen Protest gegen die Militärflüge. Vor der Nikolaikirche in der Leipziger Innenstadt demonstrierten knapp 40 Friedensaktivisten und Fluglärm-Gegner. „Wir wollen die Menschen darauf aufmerksam machen, dass von deutschem Boden ein Krieg unterstützt wird. Und das aus der Stadt der friedlichen Revolution. Ich finde das eine Schande“, so Michael Teske, Vorstandsvorsitzender der IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle.

lyn

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