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Lokales Grünolino fährt mindestens ein weiteres Jahr durch Leipzig-Grünau
Leipzig Lokales Grünolino fährt mindestens ein weiteres Jahr durch Leipzig-Grünau
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18:25 28.03.2017
Der Grünolino fährt auch weiterhin verschiedene Stationen in Grünau an.   Quelle: André Kempner
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Leipzig

 Aufatmen in Grünau – der Quartiersbus Grünolino, auch bekannt als Linie 66, bringt auch weiterhin Anwohner im Viertel von A nach B. Zuletzt stand der Erhalt auf wackeligen Beinen. Dank neuer Sponsoren wie der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Robert-Koch-Klinikum konnte die Finanzierung für ein weiteres Jahr gesichert werden. „Der Grünolino ist nur durch das private Engagement der Sponsoren als Beteiligung an den Betriebskosten möglich“, sagt der Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) Ulf Middelberg.

Leicht veränderte Route

Insgesamt sieben Unternehmen und Organisationen unterstützen derzeit den Erhalt der Linie 66. Bereits seit 2011 ist Grünolino auf einem Rundkurs durch das Viertel unterwegs. „Gerade ältere Menschen, die in Grünau leben und nicht über einen eigenen Pkw verfügen, sind auf die Buslinie angewiesen“, erklärt Iris Minde, Geschäftsführerin des St.-Georg-Klinikums. Nach LVB-Angaben nutzen täglich rund 300 Fahrgäste das Angebot. Seit Montag verkehrt Grünolino auf einer leicht veränderten Route. Neu sind unter anderem die Haltestellen Uranusstraße, Siriusweg und die Anbindung an die Robert-Koch-Klinik.

Forderung: Alle Viertelstunde eine S-Bahn nach Grünau

Passend dazu meldete sich am Dienstag auch die Linksfraktion aus dem Stadtrat zu Wort. Sie unterstützt die Forderung von Bürgervereinen, die S-Bahn der Linie 1 häufiger fahren zu lassen. Die Linken fordern, dass die S-Bahn alle Viertelstunde fährt – bis nach Grünau. Damit sollen der Stadtteil besser an die Innenstadt angebunden werden. Außerdem seien die Bahnen aktuell stets überfüllt – auch dem könne damit begegnet werden. Seit 2013 fährt die Bahn nur zwei Mal in der Stunde. Davor war sie sogar vorübergehend stillgelegt worden.

Von anzi/ pad

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