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Lokales Gurken-Fabrik soll noch dieses Jahr weg
Leipzig Lokales Gurken-Fabrik soll noch dieses Jahr weg
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23:59 10.02.2014
Nach einem Großbrand in der Gurkenfabrik soll die Ruine nun abgerissen werden. Quelle: Jakob Richter

Die Stadt warte nur noch auf die Freigabe von Fördermitteln durch die Landesdirektion Sachsen. Der entsprechende Bescheid treffe höchst wahrscheinlich noch im ersten Quartal ein. Danach könne zur Tat geschritten werden.

Seit einem Großbrand 2011 gilt das Betreten der Ruinen am Dösner Weg als lebensgefährlich. Die Industriebrache wurde eingezäunt, damit niemandem etwas passieren kann. Anwohner aus der Tarostraße ärgern sich jedoch über Ratten, die sich auf dem Gelände nahe von mächtigen Plattenbauten tummeln.

Wie berichtet, hatte die Stadt im vorigen Jahr ein Konzept zum Beseitigen des Problems erstellt. Für 730 000 Euro sollen nicht nur Gurken-Schumann und einige andere Uralt-Gewerbebauten verschwinden, sondern die Fläche danach - gemäß eines Masterplans für das Areal hinterm Bayerischen Bahnhof - begrünt werden. Dank verschiedener Fördertöpfe und ökologischer Ausgleichszahlungen für andere Projekte, die das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) zu dem Vorhaben heranzog, muss die Kommune dabei lediglich 13 000 Euro bezahlen.

Ursprünglich sollte der Abriss nach einem Antrag der Linke-Ratsfraktion schon 2013 über die Bühne gehen. Dies scheiterte an den noch nicht freigegebenen Fördermitteln, erläuterte Kunath.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.02.2014

Rometsch, Jens

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