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Lokales Gute Sicht in Leipzigs Badeseen – Gewässer im Freistaat weitgehend verunreinigungsfrei
Leipzig Lokales Gute Sicht in Leipzigs Badeseen – Gewässer im Freistaat weitgehend verunreinigungsfrei
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15:16 20.06.2011
David (24) , Julia (20) , Daniel (23) und Tina (25) beim Anbaden im Cospudener See. (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig/Dresden

Die ersten Proben der Saison hätten gezeigt, dass es derzeit keine Probleme mit Algen oder Verunreinigungen gebe. Lediglich die Talsperre Quitzdorf (Kreis Görlitz) habe auf der „Gewässerampel“ die Farbe Gelb erhalten. „Die Sichttiefe beträgt hier weniger als einen Meter“, erklärte der LUA-Sprecher. Aus Sicherheitsgründen werde dort daher vom Baden abgeraten.

In Leipzig und Umgebung ist das kühle Nass dagegen in bester Ordnung und lädt zum Baden ein – so denn die Sonne in den nächsten Tagen wieder die Oberhand gewinnt. Laut Messung vom 31. Mai 2011 sind die Sichtweite im Kulkwitzer See und im Cospudener See größer als zwei Meter. Die Anzahl der nachgewiesenen Darmbakterien Escherichia coli liegt hier mit jeweils weniger als 15 koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter Wasser weit unter dem Grenzwert von 1800 KBE. Im ebenfalls sehr beliebten Naunhofer See ist das Wasser ähnlich klar, jedoch warnt die Landesuntersuchungsanstalt hier explizit vor Schwänen mit Nachwuchs.

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Die Experten betonten bei der Veröffentlichung, dass die Badesaison gerade erst losgegangen. Daher könne nicht ausgeschlossen werden, dass mit steigenden Temperaturen auch wieder mehr Algen in den Seen im Freistaat zu finden seien. „Das wird die Saison zeigen“, hieß es. Die landesweit 32 Seen, Speicher und Talsperren werden von Mai bis September regelmäßig nach EU-Vorgaben kontrolliert.

Grundlage für die Einstufungen sind bakteriologische Analysen aus dem Vorjahr. Gesundheitsämter begutachten die Badestellen im einmonatigen Rhythmus. Mitarbeiter analysieren Wasserproben und überprüfen Sichttiefe, Verschmutzungen und die Entwicklung von Algen. Die Ergebnisse können im Internet abgerufen werden.

Neben den offiziellen Badegewässern gibt es in Sachsen auch viele Kiesseen, Baggerlöcher und kleinere Teiche, in denen Menschen bei warmem Wetter Abkühlung suchen. Diese unterliegen aber nicht der strengen Überwachung durch die Gesundheitsämter. Insgesamt können die Sachsen zwischen Vogtland und polnischer Grenze an 117 Badegewässern Erholung suchen.

mpu / dpa

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