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Haftbefehl gegen Crash-Fahrerin

Haftbefehl gegen Crash-Fahrerin

versetzte gestern gleich mehrere Herren: einen Richter, einen Staatsanwalt, mehrere Polizisten, einige Zeugen. Sie hatten die 32-Jährige, nachdem sie in Rambo-Manier am Hotel Fürstenhof am Tröndlinring vorgefahren war, zum Prozess am Leipziger Amtsgericht erwartet.

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Ende einer Flucht: Dieser Mercedes raste in den Fürstenhof-Freisitz.

Quelle: Guido Schäfer

Melanie L. Ihr unentschuldigtes Fernbleiben wird die angeklagte Crash-Fahrerin nun erst recht teuer zu stehen kommen: Denn Amtsrichter Stefan Blaschke erließ auf Antrag von Staatsanwalt Jürgen Mörsfelder einen so genannten Sitzungshaftbefehl. Ist die Leipzigerin gefasst und befindet sich hinter Gittern, wird zu ihrem Fall ein neuer Verhandlungstermin anberaumt.

Wie berichtet, war die 32-Jährige bei ihrer Flucht vor der Polizei mit einem silberfarbenen Mercedes in den Freisitz der Nobel-Herberge gerast, hatte dort einen Stein-Poller gefällt und sich danach samt Beifahrer aus dem Staub gemacht. Zum Glück handelte es sich nicht um einen lauen Sommerabend, sondern den 8. November 2012, eine halbe Stunde nach Mitternacht. So gab es zum Glück keine verletzten Personen, aber immensen Sachschaden.

Nach Aktenlage konnte die Fahrerin wenig später gestellt werden - und zwar unweit des Hauses, in dem der Halter des Fahrzeuges wohnt. Melanie L. hatte Tests zufolge knapp zwei Promille intus, stand aber nicht unter Betäubungsmitteln. Der Beifahrer konnte nicht ermittelt werden.

Dem Vernehmen nach hatte die Polizei damals überhaupt erst nach einem anonymen Hinweis, Melanie L. würde sich total betrunken ans Steuer setzen, die Verfolgung aufgenommen. Nicht nur, dass der Mercedes unbeleuchtet war, die Fahrerin steuerte ihn zudem in Schlangenlinien durch die Innenstadt. Der Aufforderung zu stoppen, kam die Tatverdächtige jedoch nicht nach. Wie sich alsbald herausstellte, verfügte sie auch nicht über eine Fahrerlaubnis.

Die 32-Jährige muss sich nun wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und weiteren Delikten verantworten. Sie soll zudem Wein, ein Buch und Bekleidung gestohlen haben. In ihrem Sündenregister befinden sich bereits Vorstrafen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes und Diebstahls. Wie es gestern hieß, wird sie nicht nur als Angeklagte, sondern auch als Zeugin in einem anderen Verfahren von der Polizei gesucht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.07.2013

Sabine Kreuz

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