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Lokales Halbzeit beim Abriss des Robotron-Gebäudes in Leipzig – Keller werden mit Schutt verfüllt
Leipzig Lokales Halbzeit beim Abriss des Robotron-Gebäudes in Leipzig – Keller werden mit Schutt verfüllt
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15:53 17.06.2013
Abriss des alten Robotron-Gebäudes in der Gerberstraße, Leipziger Innenstadt. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

„Bei den Außenarbeiten haben wir jetzt Halbzeit erreicht“, erklärt Klaus Weigel, Prokurist der Abrissfirma Caruso, auf Anfrage von LVZ-Online. Die Besonderheit an dem Projekt: Statt den tonnenweise anfallenden Schutt mit Lastwagen abzutransportieren, wird damit der Keller des Gebäudes verfüllt.

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) will zwischen Intercity- und Westin-Hotel bis 2017 ihre neue Firmenzentrale errichten. Bis zum Herbst soll die Entscheidung im internationalen Architekturwettbewerb fallen, der mit einem Preisgeld von 140.000 Euro verbunden ist. 500 bis 600 Mitarbeiter sollen in dem Bürogebäude Platz finden, das ab kommendem Jahr hochgezogen wird.

Zuvor haben an der Gerberstraße aber noch die Bagger das Sagen: Seitdem der Abriss vor etwa vier Wochen gestartet ist, wurde das gut 20 Meter hohe Robotron-Gebäude bereits zur Hälfte dem Erdboden gleichgemacht. Von der Fassade des 1969 eröffneten, sechsgeschossigen Baus, an dem zuletzt ein riesiges Graffiti prangte, ist kaum noch etwas übrig. Mit einem 29-Meter-Ausleger reißt ein Spezialbagger immer neue Stücke heraus, die dann von Maschinen zerkleinert werden.

Wiese statt Baugrube nach dem Abriss

Im Januar hatte Caruso bereits mit der Entkernung begonnen. Trotz der beiden Herbergen und eines Mietparkplatzes in direkter Nachbarschaft halten sich die Beschwerden über Lärm und Staub in Grenzen. „Wir gehen sorgsam vor“, betont Prokurist Weigel. „Mit Sprüheinrichtungen am Bagger versuchen wir den Staub in den Griff zu bekommen.“

Bis Ende Juli soll von dem früheren Sitz des VEB Robotron-Anlagenbaus nichts mehr zu sehen sein. Zumindest oberirdisch: Das bis zu 4,50 Meter tiefe Untergeschoss bleibt vorerst erhalten und wird mit Abrissmaterial verfüllt – damit bis zum Baustart der SAB-Zentrale kein Loch wie am Burgplatz im Stadtbild klafft. Die Brachfläche soll anschließend begrünt werden – übrig bleibt dann eine große Wiese.

Robert Nößler

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