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Lokales Happy-End für das Safran auf der Karli? Stadt Leipzig bietet Freisitz-Kompromiss an
Leipzig Lokales Happy-End für das Safran auf der Karli? Stadt Leipzig bietet Freisitz-Kompromiss an
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10:07 06.05.2015
Safran-Chef Mukesh Lal will gern auf der Karli bleiben. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Gestern schauten sich Vertreter mehrerer Abteilungen der Stadt sowie Holm Retsch vom Gaststättenverband Dehoga vor Ort um. Sie haben nun einen Kompromiss für die derzeit stark vom Bau betroffenen Lokale "La Boum", "Big Easy", "Orange" und "Safran" ausgehandelt, so Holm Retsch.

Das Rettungskonzept sieht vor, dass in den kommenden vier Wochen Ausweichflächen für die Freisitze entstehen sollen. Und: Die vor den Lokalen geplanten Fahrrad-Bügel sollen zugunsten der Freisitze versetzt werden. Retsch zeigte sich gestern vorerst zufrieden und hofft nun auf eine zügige Umsetzung der Vereinbarung. "Die Stadt hat die Brisanz wohl erkannt. Wir dürfen dieses Thema nicht dem Selbstlauf überlassen. Wenn der Freisitz nicht intakt ist, brechen 50 Prozent des Umsatzes weg - das wird im Innenraum niemals kompensiert." Die Gäste würden nicht ins Lokal gehen, sondern auf andere Freisitze ausweichen.

Retsch wünscht sich, dass sich auch die touristischen Leistungsträger, die sonst mit der Karli als einmaligem Kulturgut werben, verstärkt für den Erhalt der vielfältigen Meile engagieren. Von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) etwa erwarte er mehr Einsatz.

Wegen Umsatzeinbrüchen von bis zu 80 Prozent mussten sowohl das italienische Bistro "Eataly" als auch das indische Restaurant "Safran" auf der Südmeile schließen (wir berichteten). Die Sonne hatte es an den Tag gebracht: ohne Freisitz kein Überleben auf der mit Lokalen dicht gespickten Magistrale.

Evelyn ter Vehn / Björn Meine

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