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Lokales „Hauptschlagader der Mediziner“ wird ausgebaut – Bis 2012 Behinderungen auf der Liebigstraße
Leipzig Lokales „Hauptschlagader der Mediziner“ wird ausgebaut – Bis 2012 Behinderungen auf der Liebigstraße
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11:44 22.07.2010
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Leipzig

Bis 2012/2013 soll die Liebigstraße in drei Abschnitten für knapp zwei Millionen Euro komplett neu gestaltet werden. Teil 1, der Abschnitt von der Johannisallee bis zur Stephanstraße, ist bereits im Bau. Ende 2010 sollen diese ersten 777 Meter fertig sein. Die Fahrbahn wird zweispurig ausgebaut, 51 neue Kurzzeitparkplätze, zehn Behindertenparkplätze, Taxi- und Feuerwehrfreiflächen sollen genauso entstehen wie eine durchgehende Baumreihe und eine neue Straßenbeleuchtung.

Der Asphalt ist schon weg, die Straße längst gesperrt: Am Donnerstag wurden die Bauarbeiten an der Liebigstraße auch offiziell eröffnet. Mit der Enthüllung des Baustellenschildes an der Einmündung Liebigstraße wurde die Umgestaltung jetzt offiziell gemacht. Bis 2012/2013 soll die Liebigstraße in drei Abschnitten für knapp zwei Millionen Euro komplett neu gestaltet werden.

Die Oberflächenbefestigung soll mit Natursteinen dem Aussehen der neuen Klinikgebäude angepasst werden. Die Kreuzungen zur Nürnberger Straße und zur Johannisallee werden mit Platten gestaltet.

„Wir möchten als Stadt unseren Beitrag leisten“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Donnerstag. Hinsichtlich der Besonderheiten einer innerstädtischen Klinik mit allen Anfahrts- und Logistikwegen solle die Liebigstraße entwickelt werden. „Wir haben lange gewartet bis zu diesem ersten Bauabschnitt“, sagte Klinik-Vorstand Wolfgang Fleig. Er kündigte Ruhezonen für den Verkehr an.

Die Liebigstraße soll durchgehend auf Tempo 20 beschränkt werden, um Durchgangsverkehr zu vermeiden. Die „Hauptschlagader der Mediziner“ soll hauptsächlich für Patienten, Medizinern und Studenten da sein, wünschte sich Joachim Thiery, Dekan der Medizinischen Fakultät.

Zu Beginn der Arbeiten hatten die Verkehrseinschränkungen für großen Ärger gesorgt. Vor allem die geringe Zahl der Taxistellplätze und deren willkürliche Belegung hatte dazu geführt, dass viele Patienten lange Wege auf sich nehmen mussten und zum Teil nicht an ihre Wagen kamen. Diese Probleme seien aber mittlerweile ausgeräumt, versicherte Oberbürgermeister Jung.

Stephan Lohse

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