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Lokales Havariebaustelle stoppt auf der Leipziger Karli den Straßenbahnverkehr
Leipzig Lokales Havariebaustelle stoppt auf der Leipziger Karli den Straßenbahnverkehr
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23:07 26.02.2016
Am Freitag konnten Autofahrer auf der Kurt-Eisner-Straße noch über die Kreuzung rollen – ab Montag ist dort auch für sie nur noch Rechtsabbiegen möglich. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Böse Überraschung auf der Havarie-Baustelle in der Karl-Liebknecht-Straße: Der Wasserrohrschaden in der Mitte der Kreuzung Kurt-Eisner-Straße ist so groß, dass dort jetzt auch die Straßenbahngleise ausgebaut werden müssen. Am Montagfrüh wird deshalb der Straßenbahnverkehr zwischen der Baustelle und dem Ring komplett eingestellt.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe lassen ihre Buslinien 60 und 74 als Ersatzbusse verkehren; die Straßenbahnlinien 10 und 11 verkehren zwischen den Haltestellen „Augus­tusplatz“ und „Richard-Lehmann-Straße, HTWK“ über Roßplatz, Bayerischen Bahnhof, Arthur-Hoffmann- und Richard-Lehmann-Straße.

Der Schaden war vor einer Woche festgestellt worden, als zwischen den Straßenbahngleisen Wasser aus dem Boden sickerte (die LVZ berichtete). Ursprünglich hatten die Experten der Leipziger Wasserwerke gedacht, dass sich die geborstene Stelle rechts oder links der beiden Straßenbahngleise befindet – doch bei den Schachtarbeiten wurde jetzt festgestellt, dass das Leck unter den Schienen liegt. „Wir können dort auch kein kleineres Rohr einschieben, weil der dann geringere Querschnitt die Wasserversorgung der umliegenden Häuser beeinträchtigen würde“, sagt Henry Simon, Geschäftsführer der Wasserwerke-Tochter Bau und Service Leipzig. Hinzu kam, dass die Gleise auf der Kreuzung verschlissen sind und jetzt gleich mit erneuert werden können.

Problematisch ist die Sperrung vor allem auch deshalb, weil sich an der Karli vier Schulen befinden, deren Schüler am Montag nur noch eingeschränkt mit der Straßenbahn anreisen können oder auf den Ersatzverkehr umsteigen müssen. Auch Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen, weil der Kreuzungsbereich Karl-Liebknecht-/Kurt-Eisner-Straße nicht befahren werden kann. Nur das Rechtsabbiegen ist dort von allen Seiten möglich. Die Arbeiten sollen voraussichtlich in der Nacht vom 11./12. März abgeschlossen sein. Gearbeitet wird von 7 bis 22 Uhr; die Wasserversorgung der Anlieger ist nicht gefährdet.

Die Buslinie 60 fährt ab Montag ab Bayrischen Platz über Windmühlenstraße, Peters­steinweg, Karl-Liebknecht-Straße bis zur Kurt-Eisner-Straße und von dort aus wieder auf ihrem regulären Linienverlauf. Von Lindenau kommend fährt die 60 in Richtung Lipsiusstraße ab der Kurt-Eisner- über die Karl-Liebknecht- bis zur Richard-Lehmann- und weiter über die Arthur-Hoffmann- bis zur Kurt-Eisner-Straße. Die Linie 74 fährt in Richtung Lindenau über die Bernhard-Göring- zur Richard-Lehmann-Straße und dann weiter über die August-Bebel- zur Kurt-Eisner-Straße. In Richtung Holzhausen führt der Fahrweg der 74 über die August-Bebel-, Richard-Lehmann-Straße und bis zur Kreuzung Kurt-Eisner- über die Karl-Liebknecht-Straße.

Von Andreas Tappert

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