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Lokales „Heini“ stürmt in Leipzig: Wind aber keine Schäden
Leipzig Lokales „Heini“ stürmt in Leipzig: Wind aber keine Schäden
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11:24 18.11.2015
Sturmtief „Heini“ fegte übers Land. Quelle: dpa
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Leipzig

Sturmtief „Heini“ hat auch in Leipzig in der Nacht zu Mittwoch viel Wind gemacht. Am Flughafen Leipzig-Halle wurde Windstärke 9 gemessen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch. Schäden gab es in der Stadt aber offenbar kaum.

Die Feuerwehr rückte lediglich am frühen Morgen aus, weil sich eine Plane an einem Haus in der Kurt-Schumacher-Straße gelockert hatte, hieß es aus dem Lagezentrum. Augenzeugen berichten, dass auf der Südmeile zum Teil Reste der Baustellenabsperrungen und Blumenkübel umgestürzt waren.

„Heini“ rase jetzt schon mit einem „Affenzahn“ in Richtung Baltikum, so Meteorologe Torsten Lehne vom DWD. In Leipzig lege sich der Wind in der zweiten Tageshälfte, Regen gebe es kaum. Dafür sehen die Meteorologen schon das nächste Tief auf Mitteldeutschland zukommen: Auf „Heini“ folgt „Iwan“. Der bringt in der Nacht zu Donnerstag zum Teil stürmischen Südwestwind und auch Regen mit. Dabei bleiben die Temperaturen bis zum Wochenende im zweistelligen Bereich und bewegen sich tagsüber bei bis zu 15 Grad.

Weihnachtsbaum in Erfurt umgestürzt

„Erst am Wochenende wird es kalt“, so Lehne. In der Nacht zu Sonntag könne es im Erzgebirge Schneeregen geben, vielleicht sogar eine dünne Schneedecke. Die Leipziger müssen sich auf ungemütliches Wetter mit Graupel- und Schneeschauern einrichten, die Tageswerte liegen noch bei 4 bis 7 Grad, in der Nacht zum Sonntag bei minus 3 Grad. Am Sonntag könnte das bedeuten: Vorsicht vor überfrierender Nässe.

Auf dem Brocken im Harz erreichte „Heini“ Geschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde. Über andere Mittelgebirge fegte der Sturm nach Angaben eines Meteorologen ebenfalls mit voller Orkanstärke, aber mit gut 120 Kilometern pro Stunde langsamer. Auf dem Erfurter Domplatz stürzte der 28 Meter hohe Weihnachtsbaum um und stürzte auf eine Krippe. Die wertvollen Unikate der Figuren standen laut Marktleitung aber noch nicht darin. Ein Kran richtete die Rotfichte wieder auf. (mit dpa)

Von Evelyn ter Vehn

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