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Lokales Historische Leuchtreklame schwebt aufs Dach der Höfe am Brühl
Leipzig Lokales Historische Leuchtreklame schwebt aufs Dach der Höfe am Brühl
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16:12 10.07.2018
Die Montage der Kult-Leuchtreklame "Mein Leipzig lob' ich mir" auf den Höfen am Brühl hat begonnen. Das riesige Stadtwappen hängt schon am Haken. Ab 26. Juli soll sie wieder leuchten. Quelle: André Kempner
Leipzig

Am Hallischen Tor ist ein Kran aufgebaut, ein sonnengelbes „in Leipzig“ grüßt schon vom Dach der Höfe am Brühl. Am Boden steht das gut mannshohe „illkommen“ noch ohne W. Spätestens mit Blick auf das riesige Stadtwappen, das Arbeiter an der Richard-Wagner-Straße für die den Platz in luftiger Höhe vorbereiten, ist klar: Großes kündigt sich an. Die Montage der Kult-Leuchtreklame „Mein Leipzig lob‘ ich mir“ und „Willkommen in Leipzig“ läuft.

Die Montage der historischen Leuchtreklame „Mein Leipzig lob’ ich mir“ und „Willkommen in Leipzig“ hat begonnen. In Einzelteilen werden die gigantischen Lettern und ein riesiges Stadtwappen aufs Dach gehoben. Am 26. Juli ist Leuchtpremiere.

Am 26. Juli ist es soweit: Das berühmte Goethe-Zitat und der Willkommensgruß in vier Sprachen werden dann wieder über der Stadt leuchten – rundum restauriert und in modernster LED-Technik.

„Wir sind genau in der Zeit und können es kaum erwarten, dass dieses Wahrzeichen schon bald wieder das Stadtbild prägt“, sagt Robin Spanke, Centermanager der Einkaufsmall. Rund 400.000 Euro investierten die Höfe in die Sanierung der Buchstaben, die bis 2007 den Plattenbauten am Brühl Charme verliehen. Die LWB-Blöcke wurden abgerissen, und die Reklame erstmal eingemottet.

Stück für Stück aufs Dach

In den kommenden zwei Wochen werden die mit Leuchtschläuchen ausgestatteten Lettern Stück für Stück aufs Dach der Mall gehievt erklärt Gerd Martin, Chef der Firma Caralux LED- und Neonlichttechnik. In dem Rackwitzer Unternehmen haben Experten die Leuchtreklame in den vergangenen Monaten mit Liebe zum Detail aufgearbeitet. Jetzt geht das Projekt in den Endspurt: Auf 40-Tonnern werden die Einzelteile nach Leipzig transportiert.

Werkstattbesuch bei Leipzigs berühmtester Leuchtreklame: Bei Caralux in Rackwitz wird der Schriftzug "Mein Leipzig lob' ich mir" und ein Willkommensgruß in mehreren Sprachen denkmalgerecht restauriert.

Nach den Willkommensgrüßen in Deutsch, Russisch und Französisch soll schließlich das „Mein Leipzig lob ich mir“ in Richtung City seinen Platz auf dem Dach finden. Eine spezielle Stahlsäulen-Konstruktion hält die Buchstaben an Ort und Stelle.

Leuchtreklame in Leipzig

Teil 1 – Wie es zu DDR-Zeiten in Leipzig leuchtete – und wie es dort heute aussieht

Teil 2 – Die Väter von Löffelfamilie & Co.

Teil 3 – Wie das Doppel-M auf das Leipziger Wintergartenhochhaus kam

Lichtabhängige Steuerung

Jede Menge Arbeit steht den Technikern noch bei der Verkabelung und Einstellung der lichtabhängigen Steuerung des Schriftzugs bevor, erklärt Martin. Viel sollen die Leipziger von den Tests noch gar nicht mitbekommen: Damit die Spannung für das erste große Leuchten am 26. Juli erhalten bleibt, werden die Leucht-Tests aber nur an einzelnen Teilen der insgesamt rund 100 Meter langen historischen Werbung durchgeführt, so Martin. Nach der Premiere schalten sich die Lettern dann täglich zur Dämmerung an und dürfen bis 22 Uhr in den Abend strahlen.

Von Evelyn ter Vehn

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