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Lokales Honky Tonk lockt in Leipzig tausende Partygänger in die Kneipen
Leipzig Lokales Honky Tonk lockt in Leipzig tausende Partygänger in die Kneipen
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16:37 07.05.2017
Fun-Metal-Band „HarnSteiN“ zum Honky Tonk 2017 im Flower Power.  Quelle: André Kempner
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Leipzig

Einmal alles, bitte! Am Sonnabend kamen Musikliebhaber aller Couleur wieder auf ihre Kosten. Die 23. Auflage des Leipziger Honky Tonk lockte mit 28 Bands über 5000 Besucher in 24 Etablissements – so viel zu den Zahlen. Los ging es bereits am frühen Abend, als die Junior Bigband der Musikschule J.S. Bach das Honky Tonk in der Moritzbastei eröffnen durfte.

Jede Menge Live-Musik erlebten die Gäste des Honky Tonk 2017 in Leipzig. Zum Kneipenfestival traten 28 Bands und DJs auf. Vom frühen Abend bis in die Nacht konnten die Partygänger zwischen zig Locations und Musikstilen wechseln. Fotos: André Kempner

Das Prinzip des Kneipenfestivals funktioniert wie folgt: Gegen einen einmaligen Obolus erhalten die Käufer ein Bändchen, das ihnen Zutritt zu den jeweiligen Auftritten der Livebands verschafft. Wohin es einen dann verschlägt, ist reine Geschmackssache. „Das Highlight ist einfach das Gesamtfestival. Es gibt 28 Bands, zwischen denen man sich entscheiden muss. Selbst mit einer größeren Gruppe findet jeder etwas, das ihm gefällt“, erklärte Dominik Brähler vom Veranstalter Blues Agency.

Und so hatten die „Honky Tonker“ wieder die Qual der Wahl: Disco-Songs im Chocolate Clubkeller, Experimentell-Elektronisches im Oskar, Funk im Tonelli’s oder doch lieber ehrliche Rockakkorde im Enchilada? Dominik Brähler: „Es ist ja nicht so, dass wir hier die Bands von der Stange haben.“ Mitnichten, denn auch die Besucher des Honky Tonk spiegelten die Vielfaltigkeit des Festivals wider: Klassikliebhaber neben Gothic-Fans, Altrocker neben Mädchen, die möglicherweise noch romantische Gefühle für Justin Bieber hegen – das Honky Tonk bringt sie alle zusammen.

„Ich bin sehr zufrieden, für uns ist es sehr gut gelaufen. Überall war es schön voll,  aber man musste keine klaustrophobischen Anfälle bekommen“, bilanzierte Brähler, der wohl als einer der wenigen alle Locations besuchte. Das offizielle Honky Tonk fand gegen 2 Uhr morgens sein musikalisches Ende. Einige der Bands hatten da bereits stundenlang in die Saiten gegriffen, gesungen, gegrölt –  gemeinsam gefeiert.  Doch der vergangene Sonnabend bedeutet nicht das Ende aller Tage. „In jedem Fall gibt es das nächstes Jahr wieder“, versprach Dominik Brähler. Dann heißt es am 5. Mai wieder: Let’s Honky Tonk!

Von David Knapp

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