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Lokales Hunderte Leipziger strömen zum neuen Paulinum
Leipzig Lokales Hunderte Leipziger strömen zum neuen Paulinum
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19:44 24.08.2017
Vor dem Paulinum hat sich am Donnerstag eine lange Schlange gebildet. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Was sind schon ein paar Stunden, werden sich wohl einige Leipziger gedacht haben - immerhin hat die Messestadt zuvor ganze acht Jahre auf das Paulinum gewartet. Am Donnerstagnachmittag konnten erstmals interessierte Bürger einen Blick in die Universitätskirche werfen.

Viele waren dafür in die Innenstadt gekommen und nahmen auch langes Schlangestehen in Kauf. Das liegt womöglich auch daran, dass der Termin vorerst einmalig ist. Erst nach der Übergabe des Neubaus im Dezember soll das Paulinum offiziell für alle zugänglich sein.

Am Donnerstag konnten erstmals Besucher den Nachfolgebau der 1968 gesprengten Universitätskirche am Augustusplatz besichtigen und erste Eindrücke sammeln. Auf dem Innenhof der Universität bildeten sich lange Schlangen. Viele Leipziger wollten einen Blick auf das Bauwerk werfen.

Am Mittwoch hatten bereits rund 300 geladene Gäste den Bauabschluss des Nachfolgebaus der 1968 gesprengten Universitätskirche gefeiert. Die Fertigstellung hatte sich um acht Jahre verspätet. Eigentlich sollte das Paulinum schon 2009 zum 600. Jahrestag der Universität Leipzig vollendet sein.

Acht Jahre verspätet ist am Mittwoch die Baufertigstellung des Leipziger Paulinums gefeiert worden. Mit dabei waren unter anderem der Architekt des Bauwerks und Sachsens Ministerpräsident.

Schwierigkeiten unter anderem beim Innenausbau führten immer wieder zu Verzögerungen und zu einem Kostenanstieg. Die Bauphase sei "sehr lang und konfliktreich" gewesen, sagte Finanzminister Georg Unland (CDU). Am Ende kosteten Paulinum und das Nachbargebäude Augusteum nach Ministeriumsangaben 117 Millionen Euro.

LVZ

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