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Hydrologische Studie zum Teich-Problem in Seehausen

Hydrologische Studie zum Teich-Problem in Seehausen

Im Ortswappen von Hohenheida symbolisieren vier Seerosen die vier vorhandenen Teiche. Doch vor allem der Kirch- und der Sperlingsteich haben schon bessere Zeiten gesehen: Einst waren sie immer gut gefüllt, gespeist von eingeleitetem Regen- und Abwasser von den umliegenden Grundstücken und Straßen.

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Der Kirchteich in Hohenheida: zu wenig Wasser, zu viel Schlamm und kein Lebensraum für Fische.

Quelle: André Kempner

Seehausen/Hohenheida. Doch nach der Verplombung alter Rohre durch die Kommunalen Wasserwerke und der sogenannten schmutzwasserseitigen Erschließung fehlt es ihnen am Lebenselixier - der Pegel sinkt.

Berndt Böhlau, Ortsvorsteher von Seehausen, zu dem Hohenheida gehört, wurde in der Vergangenheit nicht müde, die Stadtverwaltung immer wieder auf das Dilemma hinzuweisen: "Einerseits stehen bei Starkregen die Felder unter Wasser, andererseits sind die bewährten Einleitsysteme in die Teiche verloren gegangen." Sorgen macht er sich auch, dass die Feuerwehr im Brandfall nicht genügend Löschwasser haben könnte. Beim Blick auf den darbenden Kirchteich, der weiter verschlammt und verschilft und Fischen keinen Lebensraum mehr bietet, meint er nur: "Ein Trauerspiel."

Zumindest einen kleinen Lichtblick gibt es jetzt: Im Auftrag des Amtes für Stadtgrün und Gewässer sind Fachleute gerade dabei, das Hohenheidaer Terrain hydrologisch zu erfassen. Eine umfassende Bestandsaufnahme soll es werden, als Basis für ein Konzept, mit dem "Unterhaltungsdefizite an den Gewässern" beseitigt werden sollen - perspektivisch und abhängig von der Haushaltslage. Böhlau merkt schon mal an: "Die Studie ist nur ein erster Schritt, wir bleiben weiter ungeduldig." Denn er weiß, dass es selbst dann noch Schwierigkeiten gibt, wenn ein Sanierungsprojekt schon beschlossene Sache ist. Wie beim Langen Teich in Göbschelwitz, der eigentlich 2013 auf Vordermann gebracht werden sollte. Aber das Vorhaben verharrt in der Planungsphase und droht kostenseitig aus dem Ruder zu laufen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.11.2013

Mario Beck

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