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Lokales Immer mehr Kinder gehen ohne Frühstück aus dem Haus: Leipziger Verbraucherschützer geben Tipps
Leipzig Lokales Immer mehr Kinder gehen ohne Frühstück aus dem Haus: Leipziger Verbraucherschützer geben Tipps
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16:30 19.05.2015
Uschi Glas bringt Frühstück in die Leipziger Ernst-Zinna-Schule. Quelle: Andreas Döring

Gesunde Speisen und Getränke sind kein Zufall, sondern unerlässlich, um den Anforderungen ihres Alltag gewachsen zu sein.

Dass es den Mädchen und Jungen nicht nur daheim, sondern auch in Kindereinrichtungen und Schulen gut mundet und möglichst viele Kinder und Jugendliche mitessen, darauf richten die Projektverantwortlichen der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung bei der Leipziger Verbraucherzentrale ihr Hauptaugenmerk. "Wir unterstützen, beraten und informieren alle Akteure", erläutert Manuela Sorg, Koordinatorin für den Bereich Schulen. Neben aller Hilfe für beruflich mit der Ernährung Befasste, sei es aber der "sinnvollste Weg, den Eltern zu helfen, ihre Kinder über den ganzen Tag ausreichend und gesund zu ernähren", betont die Ökotrophologin.

Ihre Tipps seien zwar nicht gänzlich neu, gerieten aber allzu oft im Alltagstrubel in Vergessenheit, betont die Ernährungswissenschaftlerin, und rät:

- regelmäßig ein gemeinsames Frühstück daheim einzunehmen

... durch rechtzeitiges Aufstehen unnütze morgendliche Hetzerei zu vermeiden

- Frühstücksmuffel nicht zum Essen zu drängen; allerdings sollten sie zumindest ein Glas Saft oder Milch als Durstlöscher zu sich nehmen und eine Frühstücksbox sowie Getränke für die erste Zwischenmahlzeit einpacken, denn die wird dann umso wichtiger

- auf den Frühstückstisch stets Getreideprodukte (Brot, Brötchen, Müsli, Nüsse); Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Quark sowie Obst und Gemüse zu platzieren

- fünf handtellergroße Portionen Obst und Gemüse über den Tag zu sich zu nehmen, denn sie sind die tägliche Vitaminspritze

- möglichst ungesüßte Getränke wie Wasser, Tees oder Saftschorlen sämtlichen Limonaden vorzuziehen

- sich mit Mineral- oder Leitungswasser immer reichlich zu versorgen; Trinkwasserbrunnen sind ein idealer Ort, um seinen Flüssigkeitstank aufzufüllen. Zurzeit gibt es sie übrigens bereits an 42 Schulen im Einzugsbereich der Kommunalen Wasserwerke Leipzig und jährlich kommen zehn hinzu. Interessierte Einrichtungen füllen bereits eine Warteliste. Infos im Internet unter www.wasser-leipzig.de/trinkbrunnen

- lieber die Mensa und das Schülercafé als den Imbiss vor der Schule zu besuchen, denn sie sind preiswerter und auf die Wünsche der Schüler abgestimmt

- daheim und im Unterricht über ausgewogene Ernährung zu sprechen, denn sie hat Bezug zu geradezu jedem Fach. Hier wie dann kann aber auch Neues ausprobiert und angeboten werden - wozu nicht nur ein neues Rezept oder ein schön gedeckter Tisch, sondern auch eine schmucke Mensa gehören kann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.07.2013

Lachmann, Cornelia

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