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Lokales In Leipzig sind die Frauen in der Überzahl – aber die Männer verdienen mehr Geld
Leipzig Lokales In Leipzig sind die Frauen in der Überzahl – aber die Männer verdienen mehr Geld
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22:11 27.01.2014
In Leipzig leben deutlich mehr Frauen als Männer. Quelle: dpa
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Leipzig

Es bietet Überraschendes – und bedient einige Klischees.

272.268 Frauen und 256.272 Männer lebten 2012 in der Messestadt. Besonders hoch war der Anteil der weiblichen Bevölkerung in der Altersgruppe der über 65-Jährigen (68.304 zu 47.018). Anders sieht es bei den Minderjährigen aus: Dort sind die Jungs den Mädchen zahlenmäßig um knapp 1.500 Personen überlegen. Die jüngsten Leipziger wurden 2013 in den kommunalen Kindertageseinrichtungen von 1.228 Frauen und 120 Männern betreut.

Unterschiedliche berufliche Neigungen manifestieren sich schon im Studium. Zum Wintersemester 2012/2013 waren an Leipziger Hochschulen 7011 Frauen in den Sprach- und Kulturwissenschaften eingeschrieben. Dort saßen sie in den Hörsälen neben 3259 Männern. In den Ingenieurwissenschaften bot sich ein umgekehrtes Bild. Hier waren mehr als dreimal soviele Männer wie Frauen immatrikuliert.

1228 Frauen haben 2012 in Leipzig in kommunalen Kindertagesstätten gearbeitet. (Archivfoto) Quelle: Armin Kühne

Später im Berufsleben verdienten Frauen 2012 in Leipzig vor allem in der öffentlichen Verwaltung, dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen ihr Geld – im Schnitt 1226 Euro pro Monat. Männer arbeiten öfter freiberuflich, oder bieten wissenschaftliche, technische oder sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen und verdienten dabei besser: 1523 Euro.

Als Rentner erhielten Männer im gleichen Jahr im Durchschnitt 300 Euro mehr Rente. Sie konnten ihren Lebensabend mit durchschnittlich 1.068 Euro pro Monat verbringen.

 „Die Informationen lenken den Blick auf immer noch bestehende Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Leipzig und zeigen Handlungsfelder auf“, so Leipzigs Gleichstellungsbeauftragte Genka Lapön.

Die Daten stammen unter anderem von der Stadt Leipzig, dem statistischen Bundesamt und der Polizei. Sie sind in einem Faltblatt zusammengefasst. Es ist unter anderem in den Leipziger Bürgerämtern und im Internet unter www.statistik.leipzig.de kostenlos erhältlich.

jca

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