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Lokales „Ingenieure ohne Grenzen“ informieren auf dem Wasserfest über Brunnenprojekt in Gambia
Leipzig Lokales „Ingenieure ohne Grenzen“ informieren auf dem Wasserfest über Brunnenprojekt in Gambia
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14:26 20.08.2010
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Leipzig

Am Sonntag plant die Ortsgruppe, zusammen mit dem Partnerverein „Social Projects for the Gambia e.V.“ von 9 bis 18 Uhr im Plagwitzer Stadtteilpark alle Interessierten darüber zu informieren. Außerdem können sich Besucher an dem Stand an einem Wasserquiz probieren und afrikanische Masken basteln.

In der Vorschule „Tamba Kunda Nursery School“ in Gambia werden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren vor allem in Englisch unterrichtet. In dem Gebäude fehlen Tische, Toiletten und jede Wasserversorgung. „Bisher müssen die Kinder und Lehrer ungefähr zwei Kilometer laufen, um Wasser zu holen“, sagt Ronny Tempel von der Regionalgruppe Leipzig. Die Leipziger Ingenieure wollen bis Ende 2011 für die Schule und benachbarte Dorfbewohner einen Brunnen oder Regenwasserzisternen bauen. „Im März 2011 werden wir zunächst vor Ort die Alternativen prüfen. Wir müssen Bodenproben nehmen und messen, wie tief der Wasserstand ist. Davon hängt ab, ob es sich lohnt, einen Brunnen zu bohren oder ob eine Zisterne sinnvoller ist“, sagt Tempel.

Zudem sollen Trenntoiletten installiert werden, die ohne Spülwasser funktionieren und durch die Dünger gewonnen werden kann. Bei dem Projekt soll auch die Bevölkerung miteinbezogen werden, um ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, künftig solche Anlagen selbst zu bauen.

Die Regionalgruppe Leipzig der „Ingenieure ohne Grenzen“ wurde im März diesen Jahres gegründet und besteht aus Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK), der Universität und aus berufstätigen Ingenieuren. Die Projekte werden ausschließlich über Spenden finanziert. Für das Brunnenprojekt in Gambia seien ungefähr 13.500 Euro notwendig, schätzt Tempel.

Nora Ernst

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