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Lokales Initiative Friedliche Revolution geehrt - Gruppe erhält Leipziger Tourismuspreis
Leipzig Lokales Initiative Friedliche Revolution geehrt - Gruppe erhält Leipziger Tourismuspreis
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15:53 26.11.2009
Volker Bremer überreicht den Tourismuspreis vom LTM Leipzig an Prof. Rainer Eckert. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Denn mit Amazonien-Ausstellung und künftigen Gondwanaland wollen die Experten weiterhin punkten. Aber ebenso mit einem Ereignis, bei dem die Leipziger Geschichte schrieben: dem Herbst 1989. Daran wurde zum 20. Jahrestag mit Lichtfest und anderen Aktivitäten besonders eindrucksvoll erinnert, was auch weit über die Grenzen Leipzigs hinaus für viel Aufmerksamkeit sorgte.

Deshalb erhielt die Initiative „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober 1989“ auch den Leipziger Tourismuspreises 2009. Diesen Ehrenpreis schreibt die Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH seit 2002 jährlich aus. Eine Jury von zwölf Marketingfachleuten aus Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft ermittelt dann den Sieger.

„Der Initiative ist es auf beeindruckende Weise gelungen, mit vielen Aktivitäten, Ausstellungen und Führungen an die Ereignisse des Jahres 1989 zu erinnern und damit eine große touristische Wirkung zu erzielen“, lobte LTM-Geschäftsführer Volker Bremer in seiner Laudatio. Aufgrund der großen überregionalen Medienresonanz habe Leipzig dabei oft im Mittelpunkt gestanden. Verschiedene Akteure der Initiative – darunter Regina Schild, Tobias Hollitzer, Christian Führer und Rainer Eckert – haben LTM bei diversen Angeboten und Programmen unterstützt. Besonders eindrucksvoll sei dies mit dem Lichtfest gelungen. „Wir haben bewiesen, dass wir auch ohne Würstchenbuden, Bierstände und Feuerwerk ein eindrucksvolles Fest gestalten können“, freute sich Eckert.

Den zweiten Platz belegte der Kanupark am Markkleeberger See, der 2009 einen Besucherrekord verzeichnete. Das Team um Christoph Kirsten führte zahlreiche hochkarätige Sportveranstaltungen durch und begeisterte auch viele Touristen zum ersten Mal fürs Rafting. Auf dem dritten Platz folgte der Richard-Wagner-Verband Leipzig, der den Komponisten unter den Slogan „Richard ist Leipziger“ nicht nur Einheimischen nahe bringt.

Mathias Orbeck

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