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Lokales Inselteich im Leipziger Clara-Zetkin-Park wird erst im August fertig
Leipzig Lokales Inselteich im Leipziger Clara-Zetkin-Park wird erst im August fertig
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13:33 01.04.2016
Bagger statt Enten: Der Inselteich im Clara-Zetkin-Park soll bis zum August 2016 saniert sein.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

 Der Inselteich im Clara-Zetkin-Park gleicht derzeit einer trostlosen Schlammgrube. Die Terrasse, auf der sonst Besucher eine beschauliche Pause einlegen und Kinder Enten füttern, ist seit vergangenem Jahr Baustelle. Nun läuft die Sanierung des Gewässers auf Hochtouren. Bis zum Spätsommer sollen alle Hochwasserschäden von 2013 beseitigt sein.

Die Sanierung des Inselteichs im Leipziger Clara-Zetkin-Park läuft: Derzeit wird das Gewässer entschlammt. Dann folgen die Restarbeiten für die neu aufgebaute Große Inselteichterrasse. Ab August 2016 soll der Teich wieder ein Ort der Erholung sein. Foto: Dirk Knofe

Rund eine halbe Million Euro verbaut die Kommune an diesem beliebten Treffpunkt im Clara-Zetkin-Park. Eigentlich sollte der Teich schon im Herbst vergangenen Jahres wieder ein Ort der Erholung sein. Doch die Arbeiten verzögerten sich. Und auch zur Sommersaison 2016 müssen die Park-Besucher weiter mit einer Baustelle leben. Erst im August sind alle Bauarbeiten an der Großen Inselteichterrasse erledigt. Dafür soll der Zugang künftig barrierefrei sein, teilte das Amt für Stadtgrün und Gewässer gegenüber LVZ.de mit.

Historische Natursteine bleiben erhalten

Derzeit läuft die Entschlammung des Teichs, dessen Wasser komplett abgepumpt wurde, und die soll auch bis zum Juni abgeschlossen sein. Der Anglerverband Leipzig ist Pächter des Gewässers und verzeichnete für den rund einen Hektar großen Teich bisher Vorkommen von Hecht, Aal, Karpfen, Schleien und Weißfischen. In der Regie der Angler wurde der Teich bereits im Herbst 2014 abgefischt. Nach der Sanierung sollen auch wieder Fische eingesetzt werden, so Amt für Stadtgrün und Gewässer.

Sanierung der Inselteich-Terrasse im Clara-Zetkin-Park. Quelle: Dirk Knofe

Der Terrassenbau wurde im vergangenen Jahr vorbereitet. Eine Schutzdamm aus Sandsäcken wurde errichtet, bevor die alte Stützmauer abgerissen und eine neue aus Stahlbeton gebaut werden konnte. Fachleute sicherten die historischen Natursteinabdeckungen der Terrasse und nutzten diese zur Verblendung der neuen Betonfläche.

Das Land förderte die Kosten von rund 200.000 Euro komplett aus den Aufbauhilfen nach dem Hochwasser von 2013. Die Sanierung sieht die Instandsetzung der Böschungen und die Erneuerung der Zu- und Abläufe des Teichs vor. Bei starken Niederschlägen soll so der Rückstau aus dem Hauptsammler der Leipziger Wasserwerke verhindert werden.

Park-Verjüngungskur in elf Schritten

Quelle: Quelle: Stadt Leipzig

Seit 2014 hat die Stadt Leipzig elf Projekte im Clara-Zetkin- und Johannapark sowie an den Zugängen umgesetzt: Der Herzliyaplatz mit dem Kreisel am Ausgang des Musikviertels wurde neu gestaltet, Querungsinseln für Fußgänger auf der Edvard-Grieg-Allee und an der Karl-Tauchnitz-Straße errichtet. Saniert wurden außerdem der Staudengarten nahe dem Musikpavillon und der Kleinkinder-Spielplatz an der Max-Reger-Allee mit seinen traditionellen Steinfiguren.

Die Wege an der Max-Reger-Allee wurden ebenso erneuert wie im südlichen Johannapark. Auch eine der nach historischem Vorbild neu gebauten Teichbrücken in Leipzigs grüner Stube wurde im März mit schwerem Gerät wieder an ihren Stammplatz gerückt. Die zweite sanierte Brücke soll im kommenden Winter installiert werden.

Von Evelyn ter Vehn

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