Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Internationales Begegnungszentrum für Städtepartnerschaften in Leipzig im Gespräch
Leipzig Lokales Internationales Begegnungszentrum für Städtepartnerschaften in Leipzig im Gespräch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:59 25.07.2014
Quelle: dpa

Oder wurden durch aktive Leipziger wie im Falle von Krakow und Thessaloniki erneuert. Es gibt eine ganze Reihe von Vereinen, die die Kontakte mit vielfältigen Initiativen am Leben erhalten.

Doch oft arbeiten die international agierenden Projekte nebeneinander her. Die Grünen ergreifen nun die Initiative, wollen ein internationales Begegnungszentrum entwickeln. "Unsere Idee eines gemeinsamen Hauses für die international agierenden Vereine und Initiativen hätte das Potenzial, Synergien zwischen den Akteuren zu erzeugen", sagt Fraktionschefin Katharina Krefft. Gleichzeitig könnten durch die Nutzung einer gemeinsamen Infrastruktur allen optimale Möglichkeiten geboten werden.

Die Internationalität, argumentiert Krefft, habe sich zum Markenzeichen Leipzigs entwickelt. Stets habe die Stadt dies durch Kongresse, Großveranstaltungen, Messen und die reichhaltige und über europäische Grenzen hinweg bekannte Kulturlandschaft gepflegt.

Institut sollte zum 31. Juli geschlossen werden

Vorgeschlagen wird auch, das Polnische Institut in das Internationale Begegnungszentrum zu integrieren. Wie berichtet, sollte das Institut zum 31. Juli geschlossen werden. Das konnte zwar durch zahlreiche Proteste abgewendet werden. Das Institut wird aber "abgespeckt", sucht eine neue Bleibe, weil die bisherigen Räume zu groß sind. "Die Integration des Polnischen Institutes hätte den Charme, dass die momentan ungeklärte Standortfrage gelöst wird und die wichtige und hochwertige Arbeit fortgesetzt werden kann", so Krefft.

Wer jedoch soll ein solches Begegnungszentrum finanzieren? "Da es sich um eine strategische Entscheidung der Stadt Leipzig handelt, müssen wir auch bereit sein, über eine finanzielle Beteiligung zu diskutieren." Darüber muss der Stadtrat befinden, der den Vorschlag nach der Sommerpause berät. Perspektivisch müsse das internationale Haus allerdings unabhängig von den Zuwendungen der Stadt werden, betont Krefft. Das könnte beispielsweise gelingen, wenn kommerzielle Anbieter wie ein Städtepartnerschaftsladen, der vielleicht Produkte aus den jeweiligen Ländern verkauft, oder ein Reisebüro integriert werden.

Die Grünen hatten sich schon mehrfach bemüht, die Partnerstädte in den Blick der Leipziger zu rücken. Initiativen, etwa das Stadtbüro an der Katharinenstraße zu nutzen, scheiterten aber. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hatte dazu zwar einen Vorschlag unterbreitet, ihn dann aber zu den Akten gelegt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2014

Mathias Orbeck

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seine robuste grüne Arbeitsjacke mit dem Zoo-Leipzig-Logo hat er schon an den Nagel gehängt. Ab 1. August wird Rasem Baban eher Hemd und Sakko tragen - als neuer Direktor des Tierparks München-Hellabrunn.

25.07.2014

Eine Million Euro für den 100. Deutschen Katholikentag aus dem Leipziger Stadtsäckel? LVZ-Leser, die sich bislang zu Wort meldeten, empfahlen dem Stadtrat nahezu einmütig, nach der Sommerpause gegen den kommunalen Zuschuss zu stimmen.

17.01.2017

Der Spielplatz nördlich des Leipziger Auensees wird am kommenden Mittwoch wiedereröffnet. In den vergangenen Monaten wurde er für rund 84.000 Euro saniert. Unter anderem wurden mehrere Spielschiffe und Klettermöglichkeiten für die Kinder aufgestellt, teilte die Stadt am Freitag mit.

25.07.2014
Anzeige