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Lokales Justizministerin Barley eröffnet NS-Ausstellung in Leipzig
Leipzig Lokales Justizministerin Barley eröffnet NS-Ausstellung in Leipzig
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11:13 13.08.2018
Eine Ausstellung zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Bundesjustizministerium ist von dieser Woche an im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu sehen. Quelle: dpa
Leipzig/Berlin

Eine Wanderausstellung zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Bundesjustizministerium ist von dieser Woche an im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu sehen. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) wird die Schau am Mittwoch gemeinsam mit Gerichtspräsident Klaus Rennert eröffnen, wie Gericht und Ministerium am Montag mitteilten. Sie trägt den Titel „Die Rosenburg - Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“.

Ziel der Ausstellung sei es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für das historische Unrecht zu schärfen, hieß es. Dies geschehe über die Präsentation der Ergebnisse des sogenannten Rosenburg-Projekts, für das ein Forscherteam seit 2012 den Umgang des Ministeriums mit der eigenen NS-Vergangenheit in den 50er und 60er Jahren untersuchte.

Im Fokus des Projekts standen unter anderen NS-Verstrickungen von Mitarbeitern nach Ende des Dritten Reichs, die Verfolgung von Verbrechen im Zusammenhang mit dem Holocaust sowie Amnestie und Verjährung. Das Projekt wurde im Auftrag des Justizministeriums durchgeführt.

Die Ausstellung gliedert sich den Angaben zufolge in neun Bereiche. Neben Stelen und Multimedia-Inhalten werden auch Biografien und Original-Aussagen präsentiert. In Leipzig ist sie bis zum 20. September zu sehen.

Von LVZ