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Lokales Karli-Beben lockt 13.000 Besucher an – Bahnen kommen nicht mehr durch
Leipzig Lokales Karli-Beben lockt 13.000 Besucher an – Bahnen kommen nicht mehr durch
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14:17 13.09.2015
Beim Karli-Beben am Samstag wurde die Südmeile wieder zur Partymeile. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Schon am Samstagnachmittag zog es bei bestem Wetter unzählige Menschen zum Karli-Beben auf die Karl-Liebknecht-Straße. Bei der vierten Auflage des Straßenfestes hatten die Veranstalter das Augenmerk mehr auf Kinder und Familien gelegt. Viele Händler und Gastronomen hatten sich auf die jungen Gäste eingestellt. Gemeinsam feierte man mit Live-Musik, Flohmarkt, Lesungen, Partys und kulinarischen Genüssen. Über 30 Veranstalter brachten sich ein.

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Beim vierten Karli-Beben im Herbst 2015 verwandelten tausende Besucher die Südmeile in eine große Partymeile. Fotos: André Kempner

Gefeiert wurde bis tief in die Nacht auf der Straße und in den Kneipen. Und dabei war es so voll wie noch nie beim Karli-Beben. Frank Thiel von der IG Karli sprach am Sonntag von insgesamt 13.000 Besuchern. Da der Andrang so riesig war, rollten die Straßenbahnen zunächst noch im Schritttempo. Am Abend mussten die Leipziger Verkehrsbetriebe die Strecke für Trams der Linien 10 und 11 dann ganz sperren. Für Autos war die Straße seit dem Samstagvormittag bis Sonntagfrüh um 5 Uhr gesperrt.

Ende der Bauarbeiten – Neuauflage des Karli-Bebens geplant

Die Bauarbeiten auf der Karli gehen langsam aber sicher zu Ende. Die bereits sanierten Abschnitte der Straße kamen bei den Besuchern am Samstag gut an. Thiel sagte zur baldigen Fertigstellung: „Die Puste ist raus, der Marathon ist gelaufen. Wir sind auf der Zielgeraden. Jeder will nur noch ins Ziel.“ Bis zum 16. November soll bis auf Kleinigkeiten alles fertiggestellt sein.

Trotzdem wollen die Anwohner und Gewerbetreibenden das Karli-Beben beibehalten. Unter dem Motto: „Die Karli lebt, die Karli bebt“ ins Leben gerufen, hat sich das Fest mittlerweile etabliert. Eine Fortsetzung und Weiterentwicklung im kommenden Jahr ist geplant. Die Stadt indes hegt noch Bedenken. Der Kommune fehlt ein zentraler Ansprechpartner. Die IG Karli möchte eben dies nicht leisten. „Das hängt mit dem Selbstverständnis der Anlieger zusammen“, erklärte Thiel. Man wolle nicht als Verein – egal in welcher Form – auftreten.

joka/ A.T.

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