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Lokales Karli in Leipzig nach Wasserrohrbruch gesperrt
Leipzig Lokales Karli in Leipzig nach Wasserrohrbruch gesperrt
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13:45 23.06.2017
Auf der Karl-Liebknecht-Straße, kurz vor der Kreuzung Kurt-Eisner-Straße, gab es einen Wasserrohrbruch. Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Eine Havarie legt seit Freitagmorgen den Verkehr auf der Karl-Liebknecht-Straße in der Leipziger Südvorstadt teilweise lahm. Zwischen Alfred-Kästner-und Kurt-Eisner-Straße brach zwischen 4 und 5 Uhr eine mehr als 100 Jahre alte Trinkwasserleitung im Bereich neben dem Gehweg, sagte Marc Backhaus, Sprecher der Leipziger Gruppe. Die Straße wurde dabei beschädigt.

Die stadtauswärtige Fahrbahn der Karli musste voll gesperrt werden. Der Verkehr wird umgeleitet, die Straßenbahnen können aber wie gewohnt fahren. Für Anwohner gebe es bei der Wasserversorgung keine Einschränkungen, hieß es.

Reparaturarbeiten auf der Karl-Liebknecht-Straße: Wegen eines Wasserrohrbruchs musste die Fahrbahn stadtauswärts voll gesperrt werden.

Verkehr soll ab 17 Uhr wieder rollen

Mitarbeiter der Wasserwerke arbeiten derzeit daran, den Schaden zu beheben. Ab 17 Uhr soll die linke Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden, die rechte bleiben vorerst noch gesperrt, sagte Backhaus am Mittag. Grund für die Havarie seien wahrscheinlich „Alter und Verschleiß“ gewesen, so der Sprecher. Die Leitung stammt aus der Zeit um das Jahr 1910.

Wasserrohrbüche sind im 2800 Kilometer langen Leipziger Kanalnetz keine Seltenheit. Im Schnitt gibt es mehrere pro Tag. Einige der Kanäle sind 80 Jahre und älter. Bei der Sanierung des Netzes gibt es nach wie vor großen Investitionsbedarf. Die Leipziger Wasserwerke stecken nach eigenen Angaben in diesem Jahr alleine rund 61 Millionen Euro in ihre Trink- und Abwassernetze sowie Anlagen.

nöß

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