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Lokales Karnevalisten bitten zur Eis-Party
Leipzig Lokales Karnevalisten bitten zur Eis-Party
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07:55 22.02.2017
Löwin Leila, alias Jessica Rößler, zog am Dienstag schon mal die Schlittschuhe an, denn am Sonntag nach dem Umzug geht es zur Party aufs Eis.
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Leipzig

 Zum 18. Mal laden die Leipziger Karnevalsvereine zur gemeinsamen Parade durch die Innenstadt ein. Das närrische Volk feiert diesmal unter dem Motto „Wir fürchten weder Amt noch Schimmel und feiern trotzdem unter freiem Himmel“ den Höhepunkt der 5. Jahreszeit. Stadtverwaltung und Karnevalisten haben sich zusammengerauft, damit die Freunde des Karnevals erneut ein tolles Spektakel erleben. „Wir sind stolz, dass wir unseren Rosensonntagsumzug wieder auf die Straße kriegen“, weckte Steffen Hoffmann (50), der Präsident des Förderkomitees Leipziger Karneval, am Dienstag schon einmal Vorfreude. Mit Löwin Leila, alias Jessica Rößler (26), dem Wappentier der Leipziger Narren, an seiner Seite präsentierte er die Strecke und das Programm.

Der Festumzug startet am Sonntag um 14 Uhr am Brühl und verläuft über Hainstraße – Markt (Westseite) – Petersstraße – Preußergäßchen – Neumarkt – Reichsstraße – Salzgäßchen zum Markt/Altes Rathaus. Die Zufahrten in den Brühl werden ab 10 Uhr gesperrt, da dort die Wagen aufgestellt werden. Ab 10.30 Uhr wird der Neumarkt/Höhe Kupfergasse für den Verkehr gesperrt. Die Durchfahrt an der Polleranlage Thomasgasse sowie die Ausfahrt an der Polleranlage Am Hallischen Tor sind ab 12 Uhr nicht mehr möglich. Entlang der Umzugsstrecke kommt es bis etwa 17 Uhr zu Verkehrseinschränkungen. Die Buslinie 89 verkehrt ab 12 Uhr über den Promenadenring.

Löwin Leila (Jessica Rößler) testet die Eisbahn auf dem Augustusplatz in Leipzig für die Eisparty nach dem Rosensonntagsumzug. Der Festumzug startet am Sonntag um 14 Uhr am Brühl. (Fotos: Andre Kempner)

Teilnehmer des Umzugs sind hiesige Karnevalsvereine sowie Gäste aus der Umgebung. „22 Anmeldungen liegen bereits vor, darunter aus Beilrode bei Torgau sowie von den Heide-Guggis des Neußener Carnevals-Clubs. Da einige Vereine mehrere Wagen besitzen, erwarten wir um die 30 Mobile“, so Hoffmann. Das sei aber kein neuer Rekord. „Darauf kommt es uns auch gar nicht an, sondern darauf, dass alle mit Freude dabei sind.“ Neu sei allerdings der Faschingsclub Gehörlose Blau-Gelb.

Die Sicherheit „ist wieder ein heißes Thema“, räumte Hoffmann ein. Die Auflagen seien hoch. So werde seit zwei Jahren auch der Sanitätsdienst vom Förderkomitee organisiert. Ansonsten seien die Veranstalter im Gespräch mit der Polizei und vertrauen auf deren „effektive Maßnahmen“. Im Vorjahr gelang es beispielsweise, Trickbetrüger auszumachen, die im Gedränge ihr Unwesen trieben. „Es wird aber weder Zäune noch Einlasskontrollen geben. Wir sind und leben die offene Stadt“, betonte Hoffmann.

Eine Bitte hat er trotzdem: „Wir setzen auf die Vernunft unserer Fans und hoffen, dass sie Waffenattrappen daheim lassen, bei denen selbst die Polizei nicht auf den ersten Blick erkennt, ob sie echt oder nur aus Pappe sind.“

Die Goldene Rose geht diesmal an Michael Fischer-Art, der mit seiner Kunst Leipzig international bekannt mache.

Premiere hat eine Eis-Party nach dem Umzug: „Wer im Kostüm kommt, darf nach dem Programm gratis vor der Oper auf der Fläche des Leipziger Eistraums seine Runden drehen und dann hoffentlich auch dabei rufen: Leipzig lacht, herzlich und laut: Leila helau!“

Von Cornelia Lachmann

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