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Lokales Kehrtwende – Leipzig will keine Wartehäuschen mehr kaufen
Leipzig Lokales Kehrtwende – Leipzig will keine Wartehäuschen mehr kaufen
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21:04 26.05.2016
Vertragsunterzeichnung im Rathaus: (von links) Jean-Francois Decaux, Burkhard Jung, Michael Jana.   Quelle: Foto: André Kempner
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Leipzig

„Ich glaube nicht, dass es unser Ziel sein sollte, als Stadt Leipzig, Wartehäuschen und Außenreklame selbst zu organisieren“, sagte Jung. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) wollte nach dem gescheiterten Vergabeverfahren der Außenwerberechte die Wartehäuschen künftig selbst beschaffen. Er wolle das zwar nicht gänzlich ausschließen. Aber, so Jung, „besser ist natürlich ein Weg mit einem privaten Partner“.

JCDecaux betreibt seit 25 Jahren die Anlagen in Leipzig, der aktuelle Vertrag endet am 31. Dezember. Ab Januar hätte die Firma mit dem Abbau von Wartehäuschen, Werbewänden und -vitrinen beginnen müssen. Mit dem ab 1. Januar 2017 geltenden Übergangsvertrag hat die Stadt nun Zeit, eine neue europaweite Ausschreibung zu erarbeiten. Diese soll nach den Worten von Michael Jana, Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes, Mitte nächsten Jahres vorliegen.

Hintergründe zum Thema lesen Sie im LVZ-E-Paper vom 27.5.2016 sowie in der Printausgabe.

Von Klaus Staeubert

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